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Grünen-Kreisverband Ahrweiler

Die biologische Vielfalt fördern

Europäische Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten“ wird unterstützt

Die biologische Vielfalt fördern

„Bienen und Bauern retten“ heißt es auch bei den Grünen des Kreisverbands Ahrweiler.Foto: privat

10.03.2020 - 08:57

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Mit der Europäischen Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten“ haben die Grünen des Kreisverbands Ahrweiler das gemeinsame Ziel, eine Landwirtschaftspolitik zu etablieren, die den Bauern Unternehmensperspektiven eröffnet und gleichzeitig die biologische Vielfalt fördert. Die neue EU-Kommission unter Ursula von Leyen lässt die Landwirtschaft in den Grundzügen unverändert und ignoriert damit die Millionen von Stimmen für eine andere Agrarpolitik. Konkrete Forderungen sind europaweit bewirtschaftete Betriebe nach ökologischen Standards ohne Einsatz synthetisch-chemischer Pestizide bis 2035, Biotope und landwirtschaftliche Flächen durch Förderung und Aufbau der Artenvielfalt wiederherzustellen, Bauern Forschung und Schulung zu pestizidfreier Landwirtschaft zu ermöglichen, die Landwirtschaft zugunsten diversifizierter Kleinbetriebe zu reformieren und den vielfältigen, nachhaltigen Öko-Landbau auszubauen.

Es ist höchste Zeit, dass eine große Koalition aus Umweltverbänden nun das Mittel der Europäischen Bürgerinitiative ergreift und damit die neue EU-Kommission zum Handeln zwingt. Beteiligt sind unter anderem die Aurelia-Stiftung, Friends of the Earth Europe, das Umweltinstitut München, Europäische Pesticide Action Network (PAN), GLOBAL 2000 und Biolandwirte. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung der Grünen des Kreisverbands Ahrweiler wurde somit einstimmig beschlossen, die europäische Bürgerinitiative aktiv zu unterstützen und bei Bürgern für Unterschriften zu werben. Wenn bis zum 1. Oktober 2020 eine Million EU-Bürger aus mindestens sieben EU-Ländern die Petition unterzeichnen, gehen die Forderungen in die EU-Kommission und ins Europaparlament. Christoph Scheuer, Sprecher der Grünen des Kreisverbands Ahrweiler, ist sich sicher: „Ohne tief greifende Veränderungen der landwirtschaftlichen Produktion ist ein Kollaps der Ökosysteme nicht mehr aufzuhalten. Ein Viertel der Wildtiere Europas ist vom Aussterben bedroht, der Bestand der Feldvögel hat sich in den vergangenen Jahrzehnten halbiert. Viele Bienenarten und andere bestäubende Insekten drohen auszusterben.“ Der Appell kann auf der Seite „Bienen und Bauern retten – eine bienenfreundliche Landwirtschaft für eine gesunde Umwelt“ unterzeichnet werden.

Pressemitteilung der Grünen

des Kreisverbands Ahrweiler

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Kommentare

Muss hier erst etwas Schlimmes passieren?

Martina Hessel:
Da passt kein Krankenwagen-Feuerwehr bzw.Müllabfuhr !!So sieht es aus in der Königsberger Straße! Durch die parkenden Autos kommt kaum ein Rettungsfahrzeug um die Kurve, selbst die Mieter der Garagen haben Schwierigkeiten aus diesen heraus zu fahren. Beim Ordnungsamt ist das Büro leider sehr selten oder gar nicht besetzt. Eine Um- Weiterschaltung auf's Diensthändy wäre hier bitter nötig!!!
Martina Hessel:
Herrlich Lieber Anwohner! Es Ist gut wenn ab und an da ein Bus; LKW; Großraum-Taxi; Anhänger steht. Dadurch ist die RENNSTRECKE Kurt-Schumacher-Straße Tabu und jeder muss vorausschauend fahren und sich ans Tempo halten. Achten Sie doch lieber mal darauf, wer die Autos zerkratzt; gegen die Zäune fährt, in der Kurve parkt- so das weder Krankenwagen; Feuerwehr noch die Müllabfuhr vorbei kommen!!!
Sascha Schäfer:
Komisch,da wird sich beschwert, Aber wenn meine Oma in ihrer GaragenAusfahrt zu geparkt wird und selbst das Ordnungsamt sich nicht rührt,da beschwert sich keiner, Jeder der fahren kann,kommt doch an dem Bus vorbei, So halten sich die "Fahrer"wenigstens an die ausgeschilderte Geschwindigkeit, Lächerlich,wegen einem Parkenden Bus so ein Fass aufzumachen,
juergen mueller:
Interessant - die Verlängerung der Buslinie bis zum "Gewerbegebiet A61". Hat die STADT hier schon vorgebaut in Bezug auf die Erweiterung des GVZ-A61?
juergen mueller:
Ich finde es bemerkenswert, WER alleine befindet, WANN Kunst im öffentlichen Raum duldbar ist und wann NICHT, auch unter dem Gesichtspunkt, nur weil man in einem Kulturausschuss seinen Platz hat, man darüber entscheiden kann, was Kunst ist und was nicht (was ich an der Qualifikation alleine anzweifle, denn dazu gehört weit mehr, als einen Sitz in einem Gremium zu haben, dass von Kunst im sprichwörtlichen Sinne keine Ahnung hat.
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