Politik | 12.11.2016, 09:12 Uhr

Frauen-Union im Bezirk Koblenz-Montabaur konstituiert

Diskussion über Burkaverbot und Altersarmut

Der FU-Bezirksvorstand (v. l.): Heike Krämer-Resch, Kreisverband (KV) Ahrweiler, Gaby Franzen, KV Cochem-Zell, Anne-Leonie Balmes, KV Koblenz, Jutta Krekel, KV Rhein-Lahn, Christiane Schumann, KV Neuwied, Jessica Weller, stellvertretende Vorsitzende, KV Altenkirchen, Christiane Buchen, KV Altenkirchen, Hedi Thelen, Bezirksvorsitzende, Irmgard Kicherer, KV Mayen-Koblenz, Alexandra Hess, KV Westerwald, Jessica Bresser, KV Mayen-Koblenz, Karin Feldmeier, KV Mayen-Koblenz, Gabriele Küthe, KV Koblenz, Marita Frieden, stellvertretende Vorsitzende, KV Bad Kreuznach. Es fehlen Petra Battes, KV Westerwald, und Manuela Späth, KV Bad Kreuznach.  privat
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Koblenz. Kurz vor dem Bundesparteitag der CDU Anfang Dezember konstituierte sich der neu gewählte Bezirksvorstand der CDU Frauen-Union im Bezirksverband Koblenz-Montabaur. Hedi Thelen, wiedergewählte Bezirksvorsitzende, konnte in Koblenz neben vielen bewährten Vorstandsmitgliedern als neues Mitglied Jessica Bresser, Vorsitzende der Frauen-Union Andernach begrüßen. Nach den Formalitäten wurden anstehende wichtige Parteitermine inhaltlich und personell vorbereitet. Von besonderem Interesse waren dabei die Themen Burkaverbot und Altersarmut von Frauen. Beim Burkaverbot bestand schnell Einigkeit, dass die Vollverschleierung im öffentlichen Raum nicht in unsere offene Gesellschaft passt, sie diskriminiert Frauen, nimmt Teilhaberechte und verhindert Integration. Der FU-Bezirksvorstand sprach sich daher für ein Verbot der Vollverschleierung im öffentlichen Raum aus. Unterbrochene Erwerbsbiographien, schlecht entlohnte Arbeitsplätze, unzureichende Kinderbetreuungsangebote zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder schlechte Rückkehrchancen nach einer Familienpause führen insbesondere bei Frauen zu einem deutlichen Risiko von Altersarmut. Der Bezirksvorstand sprach sich dafür aus, dass bei anstehenden Rentenreformen vorrangig diejenigen profitieren sollten, die von Altersarmut bedroht sind. So folgte man dem Antrag des FU-Bundesvorstands, die Mütterrente nicht auf die Grundsicherung anzurechnen und Betriebsrenten so auszubauen, dass insgesamt mehr Arbeitnehmer und insbesondere Arbeitnehmerinnen hieran Anteil haben können.

Pressemitteilung des

Frauen-Union-Bezirksverbands

Koblenz-Montabaur

Der FU-Bezirksvorstand (v. l.): Heike Krämer-Resch, Kreisverband (KV) Ahrweiler, Gaby Franzen, KV Cochem-Zell, Anne-Leonie Balmes, KV Koblenz, Jutta Krekel, KV Rhein-Lahn, Christiane Schumann, KV Neuwied, Jessica Weller, stellvertretende Vorsitzende, KV Altenkirchen, Christiane Buchen, KV Altenkirchen, Hedi Thelen, Bezirksvorsitzende, Irmgard Kicherer, KV Mayen-Koblenz, Alexandra Hess, KV Westerwald, Jessica Bresser, KV Mayen-Koblenz, Karin Feldmeier, KV Mayen-Koblenz, Gabriele Küthe, KV Koblenz, Marita Frieden, stellvertretende Vorsitzende, KV Bad Kreuznach. Es fehlen Petra Battes, KV Westerwald, und Manuela Späth, KV Bad Kreuznach. Foto: privat

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