Politik | 02.06.2016

Gemeinderat Rieden beschloss mit Stimmenmehrheit

Dr. Georg-Klinkhammer-Weg als offiziellen Straßennamen am Riedener Waldsee

Neuer Grünschnitt-Sammelplatz in Kürze auch in Rieden

Doris Clark und Matthias Müller machten von der Einwohnerfragestunde regen Gebrauch.FRE

Rieden. Die Wegezuführung zur Seehütte am Waldsee Rieden hatte bis zum Beschluss des Riedener Gemeinderates noch keinen offiziellen Straßennamen. Im Einwohnermeldesystem werden die dort wohnenden Personen zurzeit noch unter der inoffiziellen Adressbezeichnung „Seehütte 1“ geführt. Anlässlich der Feierlichkeiten zum 30-jährigen Jubiläum des Waldsees Rieden im Jahre 2012 wurde dieser Zufahrtsweg in Dr. Georg-Klinkhammer-Weg umbenannt. Damit sollten die Verdienste des früheren Landrats des Landkreises Mayen-Koblenz, Herrn Dr. Georg Klinkhammer eine entsprechende Würdigung erfahren, der einer der maßgeblichen Initiatoren bei der Verwirklichung des Projekts Stausee beziehungsweise Waldsee Rieden in den 70er und 80er Jahre war. Dem Betreiber der Seehütte wäre sehr an der Vergabe eines offiziellen Straßennamens gelegen, um in offiziellen Karten und in der Software von Navigations-Systemen aufgenommen zu werden, was ein Auffinden seines Hauses erleichtern würde. Auch die Katasterverwaltung Mayen empfiehlt die Vergabe eines Straßennamens, der in die offizielle Rahmenkarte aufgenommen werden kann.

Mit Stimmenmehrheit -bei fünf Enthaltungen- beschloss der Riedener Gemeinderat nunmehr in seiner jüngsten Sitzung für die Wegezuführung zur Seehütte am Waldsee Rieden den Straßennamen Dr. Georg-Klinkhammer-Weg zu vergeben. Mit der Vergabe eines Straßennamens ergeben sich keine Veränderungen im rechtlichen Status der Wegezuführung als nicht gewidmete Wegeanbindung.

Weitere Neuigkeiten

Anschließend teilte Ortsbürgermeister Andreas Doll mit, dass unweit des „Sauerbrunnen Parkplatz“ Volkesfeld, hinter dem Forsthaus Riedener Mühlen in Kürze ein Grünschnitt-Sammelplatz installiert wird. Zurzeit stünden hier noch Container für den Grünschnitt und seit Kurzem zwei weitere Container für den Rasenschnitt bereit, so Andreas Doll, der hinzufügte: „Da die Rasenschnitt-Container bereis innerhalb eines Tages voll sind, wird von der Kreisverwaltung derzeit geprüft, wie diese Problem gelöst werden kann.“ Zu dem geplanten Urnengräberfeld auf der freien Fläche vor dem Kriegerehrenmal auf dem Riedener Friedhof gab der Ortsbürgermeister bekannt, dass ein Arbeitskreis bereits einen ersten Plan ausgearbeitet habe und die entsprechenden Ausschreibungen zeitnah erfolgten. Er rechne damit, so Doll, dass dieses Projekt voraussichtlich Ende 2016 abgeschlossen sein werde. Außerdem soll der Fußboden im Thekenraum der „Moddebaachhalle“ erneuert werden. Die Kosten hierfür übernimmt zu großen Teilen die Aktion „RWE Aktiv vor Ort“ und den Rest bezahlt der Vereinsring. Abschließend teilte der Ortsbürgermeister mit, dass auf ein Rundschreiben an die Grundstückseigentümer von Rieden, in dem die Bekanntgabe von eventuell zu verkaufenden Grundstücken angefragt wurde, sich inzwischen schon sechs Eigentümer gemeldet hätten, die bereit seien, ein in ihrem Eigentum befindliches Grundstück zu verkaufen. Eine entsprechende Mitteilung werde auf der Homepage von Rieden „www.rieden-eifel.de“ veröffentlicht. In der nachfolgenden Einwohnerfragestunde meldete sich zunächst Doris Clark zu Wort und wollte gerne wissen, wann die Straßenbauarbeiten in der Oberstraße beginnen würden. Ortsbürgermeister Doll teilte hierzu mit: „Dieses Thema werden wir noch im Anschluss an die öffentliche Sitzung im nichtöffentlichen Teil diskutieren. Grundsätzlich kann jedoch davon ausgegangen werden, dass dieses Projekt noch in 2016 in Angriff genommen wird.“ Matthias Müller stellte dagegen die Frage, wann die landwirtschaftlichen Wege in der Gemarkung Rieden gemulcht würden. Dazu sagte Ortsbürgermeister Andreas Doll: „Der Gemeindediener hat den Auftrag hierzu bereits erhalten, konnte jedoch aufgrund der bisherigen ungünstigen Wetterlage diesen noch nicht ausführen!“Auf den Hinweis von Matthias Müller, dass sich in der gesamten Gemarkung ein Unkraut breit mache, welches häufig mit dem Raps verwechselt werde, versicherte der Ortsbürgermeister, dass man dies ins Protokoll aufnehmen - und der Sache nachgehen werde.

FRE

Doris Clark und Matthias Müller machten von der Einwohnerfragestunde regen Gebrauch.Foto: FRE

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