Politik | 29.11.2015

Gründungsmitglied des Neuwieder Hospizvereins wurde mit der Verdienstmedaille des Landes ausgezeichnet

Dr. Ingrid Stollhof setzt sich seit fast 20 Jahren für Sterbende ein

von links nach rechts: Sabine Birkenbach vom Ambulanten Hospiz, der zweite Vorsitzende des Neuwieder Hospizvereins, Peter Oster, Bildungsbeauftragte Heidi Hahnemann, Dr. Ingrid Stollhof, Landrat Rainer Kaul, Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und der Neuwieder Beigeordnete Michael Mang bei der Auszeichnung in Mainz.

Kreis Neuwied/Mainz. Mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz wurde Dr. Ingrid Stollhof aus Feldkirchen ausgezeichnet. Die Medizinerin ist Mitbegründerin des Neuwieder Hospizvereins. Für die passionierte Hausärztin war es eine Berufung, sich damals der Hospizbewegung anzuschließen und letztendlich auch den Verein im Jahr 1997 mit zu gründen. „Als qualifizierte Palliativärztin hat Ingrid Stollhof mittlerweile über 150 Vorträge gehalten, um die Hospizidee bekannt zu machen“, sagte die rheinland-pfälzische Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, Sabine Bätzing-Lichtenthäler, bei der Auszeichnung. „Ingrid Stollhof leistet seit fast 20 Jahren Pionierarbeit, die gerade für unsere Zukunft so wichtig ist“, so Bätzing-Lichtenthäler weiter. Die sechsfache Mutter und Ärztin engagiere nicht nur im Vorstand des Neuwieder Hospizvereins, sondern darüber hinaus auch seit 30 Jahren im Kirchenchor St. Michael in Feldkirchen, weiterhin gilt sie als Unterstützerin des Feldkirchener Sportvereins. „Das ist weit mehr, als das normale Maß an bürgerschaftlichem Engagement“, sagte Bätzing-Lichtenthäler. Sie sprach dem Ehrenamt in Rheinland-Pfalz Respekt und Anerkennung aus. „Ohne ehrenamtliches Engagement wäre das Leben in unserer Gesellschaft undenkbar“. Auch für den Neuwieder Hospizverein bedeutet die Auszeichnung von Dr. Ingrid Stollhof viel. „Wir sind froh und dankbar, dass wir Menschen, wie Ingrid Stollhof haben, die sich für ein würdevolles Leben bis zum letzten Augenblick einsetzen“, sagte der zweite Vorsitzende des Neuwieder Hospizvereins, Peter Oster. Die Auszeichnung Stollhofs stünde auch stellvertretend für die vielen Ehrenamtlichen, die sich im Kreis Neuwied sterbenden und trauernden Menschen widmen.

von links nach rechts: Sabine Birkenbach vom Ambulanten Hospiz, der zweite Vorsitzende des Neuwieder Hospizvereins, Peter Oster, Bildungsbeauftragte Heidi Hahnemann, Dr. Ingrid Stollhof, Landrat Rainer Kaul, Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und der Neuwieder Beigeordnete Michael Mang bei der Auszeichnung in Mainz.

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