Dringende Erweiterung der Gesamtschule kommt endlich voran
Swisttal. In einer gemeinsamen Sitzung des Schulausschusses sowie des Bau-, Vergabe- und Denkmalausschusses wurde die Machbarkeitsstudie zur Erweiterung der Gesamtschule Swisttal am Standort Heimerzheim vorgestellt. Aus Sicht der SPD Swisttal ist dies ein wichtiger und richtiger Schritt, um den Schulstandort zukunftsfähig aufzustellen.
Die Studie wurde vom Architekturbüro v-architekten gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung erarbeitet und eng mit der Schulleitung sowie der Politik abgestimmt. Sie zeigt nachvollziehbar auf, wie der dringend benötigte zusätzliche Raum funktional, nachhaltig und kostenbewusst geschaffen werden kann. Der Handlungsdruck ist groß. Schon heute werden viele Schülerinnen und Schüler in Containeranlagen unterrichtet und spätestens mit der aufwachsenden Oberstufe ab 2027 wird der Raumbedarf weiter steigen.
Die Vorsitzende des Schulausschusses, Ramona Spranger, hob hervor, dass mit der Machbarkeitsstudie erstmals eine fundierte Grundlage vorliegt, um die weiteren Schritte zur Erweiterung der Gesamtschule verantwortungsvoll zu beraten und zu entscheiden. Für sie steht im Mittelpunkt, dass die Planung sowohl den pädagogischen Anforderungen als auch den finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde gerecht wird.
Geplant ist ein mehrgeschossiger Erweiterungsbau zwischen Mensa und Sporthalle. Vorgesehen sind zusätzliche Klassenräume, Ganztags- und Fachräume unter anderem für Naturwissenschaften und Musik, Räume für Veranstaltungen und Teams sowie eine erweitere Mensa. Besonders begrüßt die SPD, dass die neue Mensa auch als Dorfsaal genutzt werden soll und damit nicht nur der Schule, sondern auch dem Vereins- und Dorfleben zugutekommt.
Der Fraktionsvorsitzende der SPD Swisttal, Joachim Euler, erklärte dazu:
„Wir investieren hier bewusst in die Zukunft unserer Gemeinde. Bildung braucht Raum, Qualität und Verlässlichkeit. Die vorliegende Planung zeigt, dass wir diese Verantwortung ernst nehmen und die Erweiterung solide und nachhaltig angehen.“
Das Untergeschoss soll in Massivbauweise entstehen, während Erdgeschoss und drei Obergeschosse als Holzmodulbau realisiert werden. Damit werden hohe Nachhaltigkeitsstandards erfüllt. Insgesamt umfasst die Planung rund 5.530 Quadratmeter Bruttogrundfläche. Zusätzlich ist vorgesehen, die bestehende Mensa zu Lehrküchen umzubauen.
Die Machbarkeitsstudie geht derzeit von Gesamtkosten in Höhe von rund 25,5 Millionen Euro aus. Diese Summe stellt einen ersten Orientierungsrahmen dar und wird in den weiteren Planungsschritten noch konkretisiert.
Die SPD Swisttal begrüßt ausdrücklich, dass die Machbarkeitsstudie in beiden Ausschüssen einstimmig dem Rat zur Beschlussfassung empfohlen wurde. Ebenso positiv ist zu bewerten, dass Bürgermeister Tobias Leuning inzwischen die bereits vor Monaten beschlossenen Stellen für die Schulbauplanung mit einer Architektin und einem Techniker besetzten konnte. Damit sind wichtige Voraussetzungen geschaffen, um die nächsten Schritte zügig und professionell umzusetzen.
Pressemitteilung SPD Swisttal
