SPD-Fraktion begrüßt die Nutzung leerstehender Gewerbeflächen
"Durch Corona eine neue Dringlichkeit bekommen"
Koblenz. Die Verödung von Innenstädten hat sich nicht erst durch Corona verschlimmert. „Diese bundesweite Erkenntnis macht auch vor unserer Heimatstadt nicht Halt, jedoch erfreulicherweise noch in einem Umfang, der überschaubar ist“, erklärt Kulturausschussmitglied Fritz Naumann. Ein sehr guter Ansatz ist es, vorhandene Leerstände in der Innenstadt durch anderweitige Nutzungen zu beseitigen. Frederik Wenz (Stadtmarketing) und Nico Pinger (Wirtschaftsförderung) haben in Zusammenarbeit mit dem Kultur- und Schulverwaltungsamt die Grundlage gelegt, Kunst und Kultur in leerstehende Geschäftsräume einzubringen. Das Kulturschaffende diese Freiräume für Ausstellungen, Lesungen und kleine Konzerte nutzen können, ist ein willkommenes Angebot in Zeiten der Pandemie. „Die Konzeptausarbeitung des Stadtmarketings und der Wirtschaftsförderung stammt bereits aus dem Jahr 2018; sie hat durch Corona eine neue Dringlichkeit bekommen“ erläutert der kulturpolitische Sprecher der Fraktion, Dr. Thorsten Rudolph. Zu Problemen bei der Umnutzung kann es natürlich kommen, da die Eigentümer der Flächen jeweils zustimmen müssen, aber, so die SPD-Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann: „Andere bundesdeutsche Städte unserer Größenordnung verzeichnen vorzeigbare Ergebnisse und hieran sollte man sich orientieren.“ Das gesamte Erscheinungsbild einer Innenstadt könnte sich verbessern und für einen möglichen Übergang sei dieser Vorschlag eine Alternative.
Hierbei müsse der Aufwand für die mögliche Umgestaltung natürlich so gering wie möglich gehalten werden. „Koblenz ist auch in Zeiten von Corona eine lebendige Kultur-Stadt und die Umsetzung solch einer Idee ist begrüßenswert“, freute sich Naumann zum Abschluss der letzten Kulturausschusssitzung in diesem Jahr.
Pressemitteilung der
SPD Stadtratsfraktion
