Politik | 13.07.2021

OB-Kandidat Lennart Siefert auf „Kul-Tour“

Ein Blick hinter die Kulissen

Kunst und Kultur in seiner Heimatstadt Lahnstein

Im Gespräch mit der Intendanz der Städtischen Bühne, Ulrike Krapp und Friedhelm Hahn. Fotos: privat

Lahnstein. Lennart Siefert, der unabhängige Kandidat für die Wahl des Oberbürgermeisters in Lahnstein am 26. September 2021, hat die vergangenen Wochen ganz ins Zeichen der Kultur gesetzt und dabei nicht nur Veranstaltungen besucht, sondern auch hinter die Kulissen geblickt.

„Mir geht es vor allem darum, mit den Kulturschaffenden in den Dialog zu kommen. Deshalb habe ich die Gespräche abseits von Premieren und Veranstaltungen geführt“, erklärt Lennart Siefert. „Kultur ist mir auch deshalb so wichtig, weil sie zu einer lebendigen, bunten Stadt beiträgt und sie lebenswert macht.

Kuh – le (nn) – art

Den Anfang seiner kleinen „Kul-Tour“ machte er beim Forestival im Stadtteil Friedrichssegen, in dem er selbst auch zu Hause ist. Bei diesem Kunstfestival in der freien Natur stellten regionale und internationale Künstler*innen Bilder, Installationen und Skulpturen auf Wiesen und entlang von Waldwegen aus. Sie wurden dabei von Siefert unterstützt, indem er Leinwände für die Künstler zur Verfügung stellte und so einen Beitrag zur Entstehung von „kuh – le (nn) – art“ leistete.

„Dieses innovative Projekt hat nicht nur viele Kunstschaffende nach Lahnstein gezogen, sondern auch viele Kunstinteressierte.“ Siefert ist überzeugt von dem zugrunde liegenden Konzept, Kunst und Natur miteinander zu kombinieren. Daher hat er im Gespräch mit den Organisatoren Julian Detemple und David Hardy nicht nur seine private Mithilfe für eine weitere Auflage zugesagt, sondern auch bekräftigt, dass er sich als Oberbürgermeister ebenfalls für eine Unterstützung seitens der Stadt einsetzen wird.

„Ich lass‘ euch nicht im Regen stehen“

Station Nummer zwei führte Lennart Siefert zur Sommerbühne der Jungen Bühne Lahnstein am Martinsschloss, wo gerade der Dreh für den Film „Die Zuckerfee“ stattfand. Ebenso wie die jungen Künstler*innen ließ er sich nicht vom Regenschauer abhalten und sprach ausführlich mit der Intendantin der Jungen Bühne, Corinna Schmitz, die das Theater mittlerweile seit rund zehn Jahren führt.

Im Gespräch erläuterte sie Lennart Siefert, dass die Junge Bühne kaum finanzielle und organisatorische Unterstützung von der Stadt erhält. Dabei stellen die zahlreichen Kinder und Jugendlichen regelmäßig ein beeindruckendes Programm auf die Beine. „Ich bin stolz darauf, dass wir in Lahnstein so engagierte kleine Künstler*innen haben. Ihre künstlerische Leistung ist absolut beeindruckend“, zeigte sich Siefert, der die Arbeit der Bühne schon seit Jahren verfolgt, begeistert. Doch auch abseits des künstlerischen Bereichs sei die soziale Kinder- und Jugendarbeit beachtenswert. „Ich bin der Meinung, dass diese Arbeit von einer Stadt wie Lahnstein aktiv unterstützt werden muss.“ Mit ihm als Oberbürgermeister würde die bisher oft versprochene Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in Zukunft dann auch tatsächlich umgesetzt und gelebt.

Wieder Theater mit der Stadt

Die dritte Station seiner „Kul-Tour“ führte Lennart Siefert zum Theater Lahnstein an den Nassau-Sporkenburger Hof. Im Gespräch mit der Intendanz der Städtischen Bühne, Ulrike Krapp und Friedhelm Hahn, sowie dem Lahnsteiner Original und Schauspieler Karl Krämer legte Siefert den Fokus auf die tatsächlichen Herausforderungen und Probleme, mit denen die Städtische Bühne nicht nur seit der Corona-Pandemie zu kämpfen hat. Siefert wählte für seinen Besuch einen spielfreien Tag, um seinen Fokus ganz auf die Aktiven sowie die Sachthemen legen zu können. „Ich habe einen sehr umfassenden Einblick hinter die Kulissen erhalten. Dabei konnte ich zahlreiche Erkenntnisse für die weitere Zusammenarbeit gewinnen, aber ebenso Verständnis für so manche Entscheidung im Stadtrat wecken. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass man mit einem konstruktiven Gespräch viel erreicht.“ Als Oberbürgermeister setze er darauf, dass Kunst und Kultur und die daraus entstehenden Synergien auch vonseiten der Stadt anerkannt und gestärkt werden.

Sieferts Fazit nach drei Kul-Tour-Stationen, mit denen er freilich nur einen kleinen Teil des Angebots durchtourt hat: „Lahnstein bietet ein breites Kulturangebot für alle Menschen in dieser Stadt und darüber hinaus. Ich werde mich als Oberbürgermeister dafür einsetzen, dass die kulturellen Angebote nicht nur erhalten bleiben, sondern die vielen Engagierten auch in ihrer Arbeit bestärkt und unterstützt werden.“

Pressemitteilung Lennart Siefert

Auf der Sommerbühne der Jungen Bühne Lahnstein am Martinsschloss fand der Dreh für den Film „Die Zuckerfee“ statt.

Auf der Sommerbühne der Jungen Bühne Lahnstein am Martinsschloss fand der Dreh für den Film „Die Zuckerfee“ statt.

Siefert stellte Leinwände für die Künstler zur Verfügung.

Siefert stellte Leinwände für die Künstler zur Verfügung.

Im Gespräch mit der Intendanz der Städtischen Bühne, Ulrike Krapp und Friedhelm Hahn. Fotos: privat

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