Leserbrief zu Unwetterschäden
Ein Dank auch an die freiwilligen Helfer
Aufruf zu mehr Zivilcourage und stärkeren Zusammenhalt
Remagen. Jeder erinnert sich sicher an das kleine Unwetter vor zwei Wochen, als die Straßen unter Wasser standen, die Keller vollgelaufen waren und man nur noch Sirenen hörte. Unsere freiweillige Feuerwehr rückte aus, das THW wurde eingesetzt und auch einige Bürger fanden sich im Regen draußen ein, um die Straßen wieder verkehrssicher zu machen, die Keller leer zu pumpen, den überschwemmten Tunnel, der eine zentrale Rolle in Remagen spielt, wieder befahrbar zu machen und den überforderten Autofahrern, die sich nicht auskennen, ihren Weg nach Hause zu erklären.
Schade finde ich nur, dass es für viele selbstverständlich ich, dass die Feuerwehr und das THW ausrückt und nur wenige Bürger Initiative gezeigt haben, um die Situation zu verbessern. Jetzt mag der eine oder andere denken, dass machen sie ja freiwillig, aber hat sich jemand Gedanken darüber gemacht, was die Konsequenz daraus gewesen wäre, wenn diese Institutionen und Bürger nicht geholfen hätten? Vielleicht sollte jeder mal etwas Zivilcourage zeigen und einfach selbstlos helfen, wie es die Bürger gemacht und in diesen außergewöhnlichen Momenten dort unterstützt haben, was Feuerwehr und THW nicht zuzüglich noch leisten konnten. In diesem Sinne ein DANKE für die Hilfe an die Institutionsmitglieder und die helfenden Hände an diesem Tag. Anja Winterhagen,
Remagen
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