Politik | 26.08.2022, 15:39 Uhr

Stiftung Kultur und Helfer-Stab

Ein Dorf wird zum Museum

Altenahr. Nach über einem Jahr Aufbauarbeiten, ist die Zerstörung noch überall im Ahrtal zu sehen und Teil des Alltags. „Wir möchten wieder nach vorne blicken und nicht an die Vergangenheit erinnert werden“, so Anke Hupperich, Ortsvorstehrein von Kreuzberg/Altenahr. Durch die Stiftung Kultur und die Helfer-Stab gGmbH konnte das Projekt umgesetzt werden.

Bis zum 31. Oktober entstehen nun auf Häuserwänden und Ruinen verschiedene Kunstwerke, umgesetzt von Künstlern der Ahr-Region und weiteren, die gerne ihren Beitrag leisten möchten. So wächst über die Monate eine Ausstellung, die über die Wünsche und Visionen der Bewohner der Ahr-Region erzählt. Welche Künstler ihre Werke an welchen Orten entstehen lassen, findet man auf der Homepage www.werkundtal.de. Begleitet wird die Ausstellung von verschiedenen Aktionen, bei denen man selbst aktiv werden kann und darf. Unter dem Titel „Nur eine Zukunft, die man sich vorstellt, kann auch passieren“, macht die Berliner Gruppe „Flex“ den Startschuss der Veranstaltungsreihe. „Zeta“ wird vom 28. August bis zum 3. September in einer multimedialen Installation einen Ort in Altenahr schaffen in dem die Besucher Raum haben, ihre eigenen Zukunftswünsche zu formulieren. Alle weiteren Termine findet man auf der Homepage.

Helfer-Stab gGmbH

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