Karnevalsveranstaltung der CDU-Senioren-Union des Gemeindeverbandes Mendig
Ein roter Faden zog sich durch das bunte Programm
Mendig. In den Reihen der CDU-Senioren-Union des Gemeindeverbandes Mendig ist diese Veranstaltung längst als Traditionsveranstaltung und Highlight im Mendiger Karneval bekannt und sehr beliebt. Im lustig geschmückten DRK–Heim hatten sich sage und schreibe 74 Seniorinnen und Senioren in bunter, karnevalistischer Kleidung eingefunden. Um 15.11 Uhr eröffnete Lothar Tentler die Veranstaltung und ließ bereits erkennen, dass die Närrinnen und Narren ein außergewöhnliches Programm erwartete. Er begrüßte alle Gäste mit einem deftigen Witz und ließ Mendig mit einem dreifach „Mennesch Ahoi“ hochleben.
Wolfgang Porz, Gerhard Schäfer und Karl-Heinz Debus eröffneten die Veranstaltung mit Schunkelliedern und schon war die Stimmung auf dem richtigen Weg. Hannelore Spitzley, gebürtig aus Rieden, verstand es als „Marizebill“ durch ihre Rede, teilweise in Riedener Platt gehalten, Gelächter und Frohsinn in den Saal zu zaubern. Das Eis war geschmolzen und es folgte ein sehr „technisch“ gehaltener Vortrag zwischen Gerhard Schäfer und Klaus Montermann über eine „defekte Taste F“ an einer Schreibmaschine nebst Anfrage bei einem Computer–Auskunftsbüro gespickt mit vielen Missverständnissen. Der nächste Vortrag wurde von Marlies Ammel zur Thematik "Essen und Trinken" gehalten. Die weithin bekannte Marlies Ammel hatte schon durch ihr Auftreten alle Lacher auf ihrer Seite und erzeugte durch gesetzte Pointen zusätzlich Frohsinn.
Die Pause wurde, musikalisch untermalt, zur Stärkung genutzt mit Kaffee, Karnevalsgebäck oder gewissen Getränken, liebevoll aufgetragen durch nette Helferinnen des DRK. Ersatzweise war natürlich auch auf Kartoffelsalat mit heißen Würstchen zuzugreifen.
Einen der Höhepunkte dieses „Karnevalfests“ setzte Herbert Kranz auf seine unnachahmliche Art. Er hatte sich vorgenommen, gesanglich an den Kölner Komponisten Willi Ostermann zu erinnern und forderte zum Mitsingen der Refrains auf, natürlich lagen hierzu entsprechende Vorlagen auf den Tischen. Dass er jederzeit auch zu lustigen Anmerkungen in der Lage ist, stellte er ganz nebenbei unter Beweis. Sein Auftritt wird allen Anwesenden lange in Erinnerung bleiben, denn nach diesem Auftritt herrschte überschäumender Frohsinn im Saal. Jetzt war „Otti“ (Frau Schäfer-Hatzing) an der Reihe. Sie hatte beim Schreiben ihres Vortrags „Mitten im Leben“ von ihrem Ehemann den Tipp erhalten, sie möge sich einen „roten Faden“ ausdenken, mit welchem ein zu entwerfender Vortrag leichter anzufertigen wäre. Sie setzte dies u. a. dadurch um, dass sie jedes einzelne Blatt mit einem roten Faden verbunden hatte. Dieser Vortrag hatte ein hohes Niveau und führte zum Erhalt der besten Stimmung.
Es folgte ein „Verwechslungshammer!“ Der Sketch wurde eingespielt von Inge Honnef und Lothar Tentler. Lothar, auf der Suche nach einer guten Lebensabschnittspartnerin, geriet in der falschen Etage an eine Vermittlungsstelle für Reitunterricht. Es kam zu komischen Verwechslungen zwischen dem Reiten auf Pferden und dem Ansinnen, eine junge Frau zu finden. Erneut waren 72 Seniorinnen und Senioren in Höchststimmung! Es folgte ein weiterer Sketch mit Lothar Spitzley als Geschäftsführer, Gerd Schäfer als Steuerinspektor und Klaus Montermann als Erzähler - mit dem Thema „Finanzamt prüft die Ausgaben eines Krankenhauses.“ Die lästigen Fragen nach der Behandlung von Patienten und nach dem Verbleib von Pflaster- Haut- und Organresten des Inspektors zum Beispiel, waren enervierend und wurden in cleverer Weise von dem Geschäftsführer beantwortet. Schlussendlich antwortet der Geschäftsführer provokant, dass man nichts verschwendet, die Haut-Fleisch- und Organteile an das Finanzamt sendet und dieses dann zum Dank jedes Jahr einen „kompletten Steuerprüfer“ ins Haus schicken würde.
Lothar Tentler schloss die Veranstaltung mit einem Dank an die Damen des DRK Mendig, das eigenen Aufbaukommando, den Gästen und den Vortragskünstlern (Reden und Musik). Während er jeweils ein kleines Präsent überreichte, garnierte er die Dankesworte mit weiteren lustigen Witzen. Dem schloss sich in kurzer Ansprache der Vorsitzende, Theo Winkel vollinhaltlich an!
Pressemitteilung der
CDU-Senioren-Union
