MdB Rudolph besucht DB-Museum Koblenz und unterstützt aktuelles Projekt
„Ein wichtiger Beitrag zur Technikgeschichte Deutschlands“
Koblenz. In der Koblenzer Museumslandschaft gehört das DB-Museum zu den eher unbekannteren Häusern. Dabei hat die Lützeler Zweigstelle des mit seinem Hauptsitz in Nürnberg beheimateten Museums der Deutsche Bahn Stiftung eine Menge zu bieten. Davon konnte sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Thorsten Rudolph kürzlich auf Einladung des Teamleiters am Standort Koblenz, Wolfgang Ihrlich, überzeugen. Für ein aktuelles Projekt erhofft sich das Museum derzeit Fördermittel des Bundes. In dieser Angelegenheit sagte Rudolph den Museumsmachern seine Unterstützung zu.
Gemeinsam mit drei hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen und einer Vielzahl an ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sammelt, pflegt und restauriert Ihrlich alte Lokomotiven, Triebwagen und Waggons – mehr als 100 Eisenbahnfahrzeuge kann das Koblenzer Museum präsentieren. „Alle betriebsfähigen Fahrzeuge des DB-Museums befinden sich hier in Koblenz“, erläutert Ihrlich. Rudolph zeigte sich beeindruckt von den vielen unterschiedlichen Exponaten. „Diese Sammlung ist ein wichtiger und erhaltenswerter Beitrag zur deutschen Technik- und Kulturgeschichte“, so Rudolph, der es sich nicht nehmen ließ, ein Erinnerungsfoto vor einem der Waggons zu schießen, die 1970 den damaligen Bundeskanzler Willy Brandt zum deutsch-deutschen Gipfeltreffen nach Erfurt in die DDR brachten.
Die Pandemie hat auch Ihrlichs Arbeit erschwert. So seien etwa die Preise für Material und die Wartezeiten für Fachfirmen immens gestiegen. Umso glücklicher ist der überzeugte Eisenbahner, dass das DB-Museum Koblenz seit dem 2. April wieder geöffnet ist. Nun können die Besucherinnen und Besucher auch wieder eines der Herzstücke der Sammlung bewundern: den VT 11.5. Hinter dieser Kennung verbirgt sich einer der berühmtesten Züge der Deutschen Bahn. 1957 erstmals in Dienst gestellt, wurde der VT 11.5 im internationalen Trans-Europ-Express-Verkehr (TEE) eingesetzt. Damals, so Ihrlich, konnte man vom Koblenzer Hauptbahnhof aus in die großen Hauptstädte des westlichen Europas reisen, egal ob Rom, Madrid, Paris oder Wien. „Dieser europäische Fernreiseverkehr war gerade einmal zwölf Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ein wichtiger Beitrag zur Völkerverständigung“, so Rudolph.
Mittlerweile gibt es im Bundesverkehrsministerium konkrete Pläne für einen so genannten TransEuropExpress (TEE) 2.0. Dabei soll die Idee des grenzüberschreitenden Fernreiseverkehrs auf der Schiene wiederbelebt werden. In diesem Zusammenhang strebt das DB-Museum eine umfangreiche Restauration des einzigen noch erhaltenen TEE-Zuges an. Ein entsprechender Förderantrag liegt bereits vor. „Gerne werde ich mich für dieses Projekt in Berlin stark machen. Mit der Restaurierung dieses Zuges kann nicht nur ein bedeutendes Stück deutscher Technikgeschichte erhalten und in Koblenz gezeigt werden, sondern auch die Brücke geschlagen werden zu einer Renaissance eines umweltfreundlichen Reiseverkehrs in Europa“, so Rudolph abschließend. Pressemitteilung des
Wahlkreisbüro Thorsten Rudolph
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