Politik | 05.02.2016

„Lebendiger Marktplatz Remagen e.V.“ dankt Flüchtlingen für Unterstützung

Ein wichtiger Schritt, um Fuß zu fassen

Remagener Neubürger sind bei Festivitäten auf dem Marktplatz im Einsatz

Steffi Oberhaus, Rudolf Kluth (v.l.) und Hans Paul (r.) vom Vorstand „Lebendiger Marktplatz Remagen e.V.“ sowie Maria Müller von der „Ökumenischen Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr e.V.“ (ÖFH) am „Tatort“. Dort werden die Remagener Bürgerinnen und Bürger auch in diesem Jahr wieder bei vielen Veranstaltungen einen lebendigen Marktplatz erleben.E.T.Müller

Remagen. Mit Freude denkt der Vorstand vom „Lebendigen Marktplatz Remagen e.V.“ ans vergangene Jahr. Der bunte Afrikanische oder der Französische Abend seien hier als zwei Highlights eines facettenreichen Programms erwähnt, das in diesem Jahr seine Fortsetzung findet. So können sich die Remagener Bürgerinnen und Bürger schon jetzt auf einen Italienischen Abend am 6. August, Folkmusik am 13. August, die Latin Night am 20. August oder auf die Stimmungsband „Opa kommt“ am 27. August freuen. Klar, dass so viele Aktivitäten ehrenamtliche Unterstützung braucht. Und die bekam der Vorstand unverhofft von vier Remagener Flüchtlingen. Vorstandsmitglied Rudolf Kluth: „Aus der Vorbereitung für den Afrikanischen Abend auf dem Remagener Marktplatz ergab sich eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen der Ökumenischen Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr e.V. (ÖFH) und dem Lebendigen Marktplatz e.V. in Remagen. Zahlreiche gute Kontakte und Begegnungen sind aus dieser Zusammenarbeit entstanden. Dabei sind es nicht große Worte, sondern die vielen kleinen praktischen und gegenseitigen Unterstützungen, die beide Vereine verbindet.“ Remagener Flüchtlinge konnte Maria Müller von der ÖFH als ehrenamtliche Mitarbeiter gewinnen. Seitdem sind immer wieder vier Remagener Neubürger bei Festivitäten auf dem Marktplatz im Einsatz. Auch beim Abhängen der Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt waren die jungen Männer dabei. Rudolf Kluth: „Es sind fleißige Helfer, die wissen, was sie tun. Die jungen Männer, mit denen wir zusammenarbeiten, werden hier hundertprozentig ihren Weg gehen.“ Maria Müller dankte dem Vorstand des Lebendigen Marktplatzes auch im Namen der Flüchtlinge: „Es ist eine ehrenamtliche Arbeit, die den Jugendlichen aber Kontakte und damit verbunden berufliche Perspektiven eröffnet. Ein wichtiger Schritt, um im Rheinland Fuß zu fassen.“

Steffi Oberhaus, Rudolf Kluth (v.l.) und Hans Paul (r.) vom Vorstand „Lebendiger Marktplatz Remagen e.V.“ sowie Maria Müller von der „Ökumenischen Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr e.V.“ (ÖFH) am „Tatort“. Dort werden die Remagener Bürgerinnen und Bürger auch in diesem Jahr wieder bei vielen Veranstaltungen einen lebendigen Marktplatz erleben.Foto: E.T.Müller

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