Leserbrief zum Artikel „Defizit erfordert deutliche Anhebung von Grund- und Gewerbesteuer“ in der Ausgabe Rheinbach vom Samstag, 09. April 2016
Einem Bauchgefühl hingegeben
Rheinbach. 17,4 Millionen Euro für „Flüchtlinge“ müsste die Überschrift des Artikels eigentlich heißen, welcher eine zusätzliche Steuer- und Abgabelast von jedem Rheinbacher (Baby bis Rentner) von etwa 650 Euro/Jahr beziehungsweise 54 Euro/Monat beschreibt, der nur für die Immigranten (Flüchtlinge) zu bezahlen ist. Eine vierköpfige Familie bezahlt also über 200 Euro jeden Monat nur für die Merkel‘sche Migrantenpolitik. Bei 60,8 Millionen entsprechen die Migrantenkosten etwa 30 Prozent (!) der jährlichen Einnahmen Rheinbachs. Die neue Siedlung am Sportpark mit etwa 480 Containern einschließlich Straßen und Infrastruktur, die vielen Häuser und extra angemieteten Wohnungen, Verpflegung, Transport, Schulbildung, Arztkosten und Taschengeld kosten nun mal. Und die Merkel-Regierung erwartet - offensichtlich hilflos - zukünftig weitere Migrantenströme. Die deutsche Politik hat weder die Rheinbacher noch das Land vorher um deren Meinung gefragt, ob die Bürger die Immigranten - zu diesem Preis! - überhaupt haben wollen und sich lieber in einer Politik des „Gut“-Seins (Willkommenskultur), einem Bauchgefühl, hingegeben. Internationale Presseberichte, in der deutschen Presse kaum wahrnehmbar, berichten mit einem sehr kritischen Unverständnis über die deutsche Flüchtlingspolitik von Merkel und ihren Unterstützern, die nicht nur Deutschland, sondern auch die Europäische Union bedrohen würde. Das Diktat der Merkel-Regierung an die deutsche Bevölkerung, die völlig unkalkulierbaren Konsequenzen der Massenimmigration zu ertragen, offenbart den tatsächlichen Zustand des politischen Systems in Deutschland! Wenn Herr Huth (UWG) nun einzig befürchtet, dass dieses finanzielle und soziale Desaster den „Boden für rechtspopulistische Auffassungen bereiten“ würde, fragt man sich doch, wo waren denn die „guten“ verantwortungsvollen Politiker, die die deutsche Bevölkerung rechtzeitig vor diesem Unheil bewahrt haben? Sind es etwa die gleichen Politiker, die Kinder- und Altersarmut, Plünderung der Privatvermögen durch Null-Zinsen, bankrotte Staatsfinanzen, Zwei-Menschenklassen-Medizin, marode Infrastruktur, verplempern von Griechenland-Milliarden ebenfalls zu verantworten haben? Muss man nicht ein großes Verständnis für den stetig anwachsenden Teil der Bevölkerung haben, welcher die politisch Verantwortlichen in die Rubrik „Versager“ einordnet?
Rainer Lanzerath,
Rheinbach

Mir geht es gut in unserem Land. Ich habe ein Dach über dem Kopf, warme Kleidung, ausreichend zu Essen, fühle mich sicher, kann mich frei bewegen und das umfangreiche Bildungs- und Kulturangebot nutzen. Und eigentlich bleibt auch immer noch soviel übrig, dass ich anderen, die Hilfe brauchen, etwas abgeben kann.
Beiträge von Herrn Lanzerath kann ich hingegen nicht nachvollziehen.