Wichtiger Schritt für den Schutz von Frauen und Kindern
Einrichtung eines Frauenhauses begrüßt
Kreis Neuwied. Zur geplanten Einrichtung eines Frauenhauses im Landkreis Neuwied erklärt die Bundestagsabgeordnete Ellen Demuth (CDU): „Die Entscheidung, im Landkreis Neuwied ein Frauenhaus einzurichten, ist ein überfälliger und bedeutender Schritt für den Schutz von Frauen und Kindern vor häuslicher Gewalt. Ich begrüße diese Entwicklung ausdrücklich und werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass die notwendigen Mittel bereitgestellt werden und die Umsetzung vor Ort zügig erfolgt.
Denn neue Einrichtungen allein reichen nicht aus: Es braucht verlässliche Strukturen und eine langfristige Finanzierung“, erklärt die Bundestagsabgeordnete Ellen Demuth (CDU). „Die Situation ist nach wie vor unzureichend – gerade in ländlichen Regionen wie dem nördlichen Rheinland-Pfalz. Das neue Frauenhaus in Neuwied ist deshalb ein wichtiger Fortschritt. Jetzt kommt es darauf an, dass wir den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen“, betont Ellen Demuth.
Schon als Landtagsabgeordnete in Rheinland-Pfalz hat sich Ellen Demuth über viele Jahre für den Ausbau und die bessere finanzielle Ausstattung von Frauenhäusern starkgemacht. Als stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion brachte sie die Anliegen der Frauenhäuser und Frauennotrufe im Gleichstellungsausschuss des Landtags zur Sprache. Über viele Jahre forderte sie die Eröffnung weiterer Einrichtungen, kritisierte die chronisch unzureichende Finanzierung und wies insbesondere während der Corona-Pandemie auf die stark gestiegene Auslastung und die Lücken im Schutzsystem hin.
Auch mehr Präventionsarbeit und eine tragfähige Infrastruktur für gewaltbetroffene Frauen gehörten zu ihren zentralen Forderungen. Die aktuelle Versorgungslage macht den Handlungsbedarf deutlich: Im gesamten Versorgungsgebiet Westerwald, RheinLahn und Neuwied gibt es derzeit lediglich ein Frauenhaus mit 13 Plätzen – das praktisch durchgehend ausgelastet ist. Bundesweit existieren rund 400 Frauenhäuser mit etwa 7.700 Plätzen für Frauen und ihre Kinder. Im Jahr 2023 fanden dort rund 14.200 Frauen und 16.000 Kinder Schutz. Doch nach den Vorgaben der Istanbul-Konvention, die Deutschland 2018 ratifiziert hat, müssten mindestens 21.000 Schutzplätze vorhanden sein. Damit fehlen bundesweit etwa 13.000 bis 14.000 Plätze. Besonders kritisch: 2022 wurden über 16.000 Frauen aus Platzmangel abgewiesen, und 2023 gelang es nur noch 36 Prozent der Betroffenen, einen wohnortnahen Schutzplatz zu finden.
Pressemitteilung Büro von Ellen Demuth, MdB
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