Politik | 11.01.2021

GRÜNE Kandidaten im Gespräch mit Stadtwerken

Energiewende in der Region

Andernach. Die GRÜNEN Kandidaten für den Wahlkreis 11 (Andernach, VG Mendig, VG Pellenz) Konrad Böhnlein und Simon Schmitz trafen sich zum digitalen Gespräch mit Lars Hörnig, Geschäftsführer bei den Stadtwerken Andernach Energie (SWAE). Dabei ging es insbesondere um die Energiewende in der Region.

Die Möglichkeiten für die SWAE, hier selbst aktiv zu werden, sind derzeit noch begrenzt: Windflächen in Andernach sind derzeit nicht ausgewiesen und hier ist im Zweifel daher erst einmal die planungsrechtliche Grundlage zu schaffen. Die SWAE prüfen derzeit für die Stadt das Potential von PV-Anlagen auf städtischen Liegenschaften (z. B. auf dem neuen Parkhaus). Auch Möglichkeiten zum Bau einer eigenen PV-Anlage werden perspektivisch geprüft. Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, eine Solaranlage im Pachtmodell zu erwerben.

Um den Strom dieser Anlagen ins Netz zu integrieren, müssen die SWAE ins Ortsnetz investieren. Hierzu müssen Bund und Land die Anhebung der Netzentgelte gestatten. Wenige Euro pro Jahr pro Endkunde würden bereits die notwendigen Mittel erbringen, dazu Konrad Böhnlein und Simon Schmitz: „Diese regulatorische Anpassung sollte unbedingt erfolgen“.

Die SWAE bieten eine Energieberatung für die Bürgerinnen und Bürger an. Im Bereich E-Mobilität bieten die SWAE spezielle Strom-Tarife für E-Autos an. Zudem stehen derzeit zwei, bald drei öffentliche Ladesäulen zur Verfügung. Da dies natürlich nicht ausreicht, werben die SWAE für den Aufbau von halböffentlichen Ladesäulen bei den Unternehmen der Region.

Abschließend äußern sich beide: „Das Engagement der SWAE ist begrüßenswert. Es ist aber deutlich geworden: Ohne stärkere Bürgerbeteiligung und auch die entsprechende Investitionsbereitschaft wird die dezentrale Energiewende in Andernach nicht gelingen. Die Energiewende muss und kann nur ein Gemeinschaftsprojekt von Bürgerinnen und Bürgern und Stadtwerken bzw. Energieversorgern, Unternehmen und Kommune sein. Dies muss durch großzügige Förderprogramme für die Energiewende auf Bundes- und Landesebene flankiert werden.“ Pressemitteilung
Bündnis90/Die Grünen im WK 11

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