Politik | 13.01.2022

Bundestagsabgeordneter Rudolph und DGB-Regionalgeschäftsführer Hebeisen tauschen sich aus

Enge Zusammenarbeit vereinbart

Dr. Thorsten Rudolph (re.) und Sebastian Hebeisen.Foto: privat

Koblenz. Der Antrittsbesuch des neu gewählten SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Thorsten Rudolph beim Koblenzer Regionalgeschäftsführer des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Sebastian Hebeisen, stand ganz im Zeichen des kurz zuvor vorgestellten Koalitionsvertrages. „Ich bin froh“, so Rudolph, „dass dieser Vertrag eine Reihe wichtiger arbeitspolitischer Maßnahmen enthält – von der Erhöhung des Mindestlohns über die Stärkung von Arbeitnehmerrechten bis hin zu Verbesserungen bei Weiterbildung und Qualifizierung.“

Einig waren sich die Gesprächspartner allerdings auch, dass vor allem im Bereich sogenannter prekärer Beschäftigungsverhältnisse noch viel getan werden muss. „Leiharbeit und Werkverträge müssen zu einem Notfallinstrument umfunktioniert werden und dürfen nicht die Regel sein“, betonte Hebeisen. Wichtig sei es zudem, die Tarifbindung gerade auch in diesem Bereich zu erhöhen.

Neben dem Koalitionsvertrag waren auch die anstehenden Betriebsratswahlen ein Thema. Für die Demokratie im Betrieb, so Hebeisen, engagieren sich deutschlandweit über 100.000 Menschen ehrenamtlich, von denen die große Mehrheit in Gewerkschaften des DGB organisiert seien. „Diese beeindruckende Zahl zeigt deutlich, wie richtig es ist, die betriebliche Mitbestimmung weiter zu stärken und auszubauen“, ist Rudolph überzeugt. Um in diesen und vielen anderen Fragen in den nächsten Jahren voranzukommen, vereinbarten Rudolph und Hebeisen zum Abschluss des konstruktiven Gesprächs, weiter in engem Austausch zu bleiben.

Pressemitteilung des

Büro von Dr. Thorsten Rudolph

Dr. Thorsten Rudolph (re.) und Sebastian Hebeisen.Foto: privat

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Kommentare
17.01.202217:43 Uhr
juergen mueller

Ich weiß nicht, ob Herr Rudolph genau weiß wovon er da spricht, wenn er von einem Ausbau und einer Stärkung betrieblicher Mitbestimmung redet. Bis dato werden diejenigen, die sich für einen Betriebsrat im Unternehmen einsetzen, auf alle erdenkliche Art und Weise "kleingehalten". Ich weiß wovon ich rede, der ich alle negativen Auswirkungen einer Betriebsratsgründung zu spüren bekommen habe (einschließlich den Starallüren eines vom Unternehmen gekauften Gesamtbetriebsratsvorsitzenden). Auch wenn alles nichts genutzt hat und ein BR (bis heute) Bestand hat, so steckt bis zu einer Gründung viel mehr dahinter als das, wovon manch Zweibeiner redet, ohne hinter die Kulissen zu schauen. Enge Zusammenarbeit, ein Schlagwort beim Abarbeiten der Stationen des Vorgängers, inhaltlich nichtssagend, weil es sich um sogen. Pflichtbesuche handelt und Vereinbarungen dazu da sind, sie schnell wieder zu vergessen. Gehört zum politischen Alltag.

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