Gedenken vor zerstörtem jüdischen Gebetshaus in Rhens
„Erinnern, damit sich Verbrechen nie wiederholen“
Rhens. „Auch in unserer Region wurden während der Novemberpogrome 1938 schreckliche Verbrechen begangen. Es ist unsere Pflicht, uns an die Schreckenstaten der Nationalsozialisten zu erinnern – auch wenn wir selbst keine Täter waren – um sicherzustellen, dass sich so etwas niemals wiederholt“, erklärte der heimische Landtagskandidat Dr. Alexander Wilhelm nach gemeinsamem Gedenken vor dem ehemaligen Rhenser Gebetshaus mit dem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden und früheren Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rhens, Helmut Schreiber.
Das seit 1832 in Rhens stehende jüdische Gebetshaus wurde am 10. November 1938 während der Novemberpogrome durch Mitglieder von SA und Hitlerjugend geschändet und zerstört. Im folgenden Jahr verließen die letzten Mitglieder der vor nationalsozialistischer Machtergreifung etwa 40 Menschen umfassenden jüdischen Gemeinde die Stadt. „Leider gewinnt das Thema Rechtextremismus in den vergangenen Jahren in Deutschland wieder an Aktualität. Wie bundesweit, haben auch in Rheinland-Pfalz politisch motivierte Straftaten erheblich zugenommen. Während 2017 noch 302 Straftaten der politisch motivierten Kriminalität Rechts zugeordnet wurden, haben sich die Straftaten auf 640 Delikte im letzten Jahr mehr als verdoppelt. Traurige Höhepunkte dieser bedrohlichen Entwicklung wie in Hanau, Halle und Kassel unterstreichen die Gefahr, die von rechtsextremistischem und nationalsozialistischem Gedankengut ausgehen. Bund, Land und Kommunen müssen sich gemeinsam mit aller Kraft gegen diesen Trend stemmen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass Extremismusprävention und politische Bildung ausgebaut werden, um eine Radikalisierung bereits im Vorfeld zu verhindern“, so Dr. Wilhelm, Staatssekretär, abschließend.
Pressemitteilung
Landtagskandidat
Dr. Alexander Wilhelm
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