Politik | 05.01.2023

Leserbrief zu dem Bericht „Großes Interesse an ,Lager Rebstock‘“ aus BLICK aktuell 46/22

Erstaunliches gehört und gesehen

In der Champagne lebend, wollte ich mir als Mitglied der Familie Fix aus Bad Neuenahr die neue Dokumentation des Bürgervereins Synagoge Ahrweiler vor Ort ansehen. An dem deutschen Gedenktag schlechthin, dem 9. Nov., wurde dieser Film mit angeblich neuen Fakten der Öffentlichkeit gezeigt. Eine anschließende Diskussion war vom Produzenten des Films leider nicht gewünscht. Es war erstaunlich, was ich dort sah und hörte:

Fix Firmen seien verantwortlich für den Tod ungezählter italienischer Militär Internierter. Das ist die Botschaft des Films des Synagogen Vereins Ahrweiler, vorgestellt am 9. November 2022.

Entgegen der seit Juli 2021 vorliegende Studie des Historikers Prof. Dr. Manfred Griegers wird behauptet, dass die Fix Firmen hunderte italienische Militär Internierte auf ihren Baustellen eingesetzt hätten und viele von ihnen dort zu Tode gekommen sein sollen. Den Machern des Filmes ist hinreichend bekannt, dass nur wenige IMI’s auf Fix Baustellen eingesetzt wurden und diese durch die Firma Fix Sonderverpflegungen erhielten. Schließlich gehörten eine Reihe von Schachtmeistern italienischer Herkunft aus der Zeit der in den 1910er Jahren gebohrten Tunneln noch immer zur Stammbelegschaft. Und diese sollen zugesehen haben, wie ihre Landsleute drangsaliert wurden? Dokumentiert ist der Tod eines italienischen Arbeiters. Er starb in Brück und wurde auf dem Friedhof in Kesseling beigesetzt.

Ewald W. Ahrem,

Drosnay, Frankreich

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