Politik | 31.03.2026

Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses Nierendorf sowie Neubau eines Dorfgemeinschaftshauses

FDP-Fraktion fordert zukunftsfähige Planung für Feuerwehr Nierendorf und mehr Respekt vor dem Ortsbeirat

Grafschaft. In der letzten Sitzung des Gemeinderates Grafschaft wurde über die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses Nierendorf sowie den Neubau eines Dorfgemeinschaftshauses beraten.

Die FDP-Fraktion hat im Rahmen der intensiven Diskussion einen Antrag auf Vertagung gestellt. Ziel war es, der Verwaltung den Auftrag zu geben, die vom Ortsbeirat Nierendorf einstimmig vorgeschlagene Nutzung der Alten Schule als Alternative zum geplanten Standort des Dorfgemeinschaftshauses zu prüfen. Dieser Antrag fand im Rat keine Mehrheit.

„Der Ortsbeirat hat sich einstimmig positioniert. Dieses klare Votum sollte für uns als Gemeinderat nicht nur ein Hinweis, sondern eine Handlungsgrundlage sein“, betont Martin Göddertz, Fraktionsvorsitzender der FDP.

Gleichzeitig ist bekannt, dass einige Vereine im Ort eine andere Meinung vertreten haben und den Neubau des Dorfgemeinschaftshauses am geplanten Standort befürworteten. Die FDP-Fraktion erkennt die unterschiedlichen Interessen an, betont aber, dass das einstimmige Votum des Ortsbeirates als gewähltes Gremium besondere politische Bedeutung hat.

Unabhängig davon unterstützt die FDP-Fraktion ausdrücklich die Notwendigkeit, das Feuerwehrgerätehaus in Nierendorf zeitnah zu erweitern. Gleichzeitig sieht sie jedoch erheblichen Anpassungsbedarf bei den bisherigen Planungen, die bereits rund acht Jahre alt sind.

„Wir reden hier über kritische Infrastruktur. Deshalb müssen wir heute so bauen, dass die Feuerwehr auch morgen leistungsfähig bleibt.“ Aus Sicht der Freien Demokraten müssen insbesondere folgende Punkte stärker berücksichtigt werden:

• zusätzliche Stellplätze für zukünftige Fahrzeugentwicklungen

• konsequente Schwarz-Weiß-Trennung

• moderne und getrennte Umkleide- und Sanitärbereiche

• ausreichende Lagerkapazitäten

• Notstromfähigkeit und Einsatzfähigkeit bei längerfristigen Stromausfällen

Mit Blick auf die strategische Weiterentwicklung der Feuerwehr insgesamt regt die FDP-Fraktion darüber hinaus an, das bestehende Fünf-Jahres-Konzept zu überprüfen und fortzuschreiben. Dabei sollte auch eine grundsätzlich flexiblere Bauweise von Feuerwehrgerätehäusern berücksichtigt werden.

„Wir müssen Feuerwehrstandorte künftig so denken, dass sie sich an veränderte Anforderungen anpassen lassen – ohne jedes Mal neu bauen zu müssen“, so Göddertz. Die FDP-Fraktion wird sich weiterhin für eine sachliche, wirtschaftliche und zukunftsorientierte Lösung einsetzen, die sowohl den Bedürfnissen der Feuerwehr als auch der Bürgerinnen und Bürger in Nierendorf gerecht wird.

Pressemitteilung

FDP Grafschaft

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