FDP Koblenz kritisiert Demonstration „Frieden statt Apartheid“ vor dem Bürresheimer Hof
Koblenz. Die FDP Koblenz übt scharfe Kritik am Versammlungsort der für den 20. September angekündigten Demonstration des linksextremen Spektrums unter dem Motto „Frieden statt Apartheid“.
Der Bürresheimer Hof war einst die Synagoge von Koblenz und ist damit ein zentraler Erinnerungsort jüdischen Lebens. Dort eine Kundgebung mit israelfeindlichen Inhalten abzuhalten, birgt die Gefahr, Judentum und Israel gezielt zu vermischen und antisemitische Ressentiments zu verstärken. Schon bei der letzten Demonstration der Veranstalter auf dem Zentralplatz kam es zu judenfeindlichen Parolen und Übergriffen gegen Gegendemonstranten.
„Diese Demonstration hätte nie vor der ehemaligen Synagoge genehmigt werden dürfen, das birgt Gefahrenpotenzial. Freie Meinungsäußerung muss besonders geschützt werden, dies geht aber auch an anderen Orten.“, erklärt Lion Krejsa (Vorstandsmitglied der FDP Koblenz und Vorsitzender Junge Liberale Koblenz).
Die FDP Koblenz fordert die Polizei auf, die Gegendemonstration besonders zu schützen und konsequent gegen die Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole oder judenfeindlicher Parolen einzuschreiten.
Dabei stellt die FDP Koblenz fest, Kritik am Handeln der Regierung Netanjahus ist legitim und Teil des demokratischen Diskurses – die Vermischung lokaler jüdischer Kultur mit Israels Politik ist jedoch völlig inakzeptabel.
Pressemitteilung FDP Koblenz
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