Politik | 06.09.2017

Christian Lindner am Nürburgring

FDP lehnt Dieselfahrverbot ab

Christian Lindner (vorne re.) im Gespräch mit dem FDP-Kreisvorsitzenden Ulrich van Bebber. Mit dabei auch (hintere Reihe v.li.) der Präsident des Porsche Clubs Kurt Hoffmann, der FDP-Bezirksvorsitzende Alexander Buda, der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion Marco Weber, sowie die FDP-Bundestagskandidatinen Carina Konrad und Sandra Weeser.privat

Nürburgring. Auf Einladung der FDP-Bundestagskandidatin Christina Steinhausen und dem Porscheclub Nürburgring war der Spitzenkandidat der FDP für die Bundestagswahl Christian Lindner im Kreis Ahrweiler, diesmal am Nürburgring. Ein für viele überraschender Besuch, da doch die meisten Politiker den Nürburgring in den vergangenen Jahren eher gemieden haben. „Wir wollten mit dieser Veranstaltung auch bewusst ein Plädoyer für den Nürburgring, den Motorsport, das Auto und die autofahrende Gesellschaft setzen,“ erklärte der FDP-Kreisvorsitzende Ulrich van Bebber.

Offenkundig traf er hiermit einen Nerv. Denn trotz des für politische Veranstaltungen ungewöhnlichen Termins, ein Montagnachmittag, fanden sich fast 100 Leute ein, die im Ringwerk hören wollten, was der oberste FDP-Repräsentant zu sagen hatte.

Christian Lindner ging auch gleich in die Offensive: „Porscheclub, Motorsport, Nürburgring, das erfüllt natürlich alle Klischees über die FDP! Wer außer uns traut sich einen solchen Termin?“. Für ihn sei ein Besuch am Nürburgring ein bisschen wie Urlaub, da er selbst gerne auch mit seinem Oldtimer-Porsche hier hinkäme.

Lindner: „keine Planwirtschaft beim Auto“

Klar positionierte er sich aber auch zur aktuellen Diskussion um die Autoindustrie. „Ich warne insbesondere die Grünen davor, die Automobilwirtschaft kaputt zu reden, nachdem sie schon die Energieunternehmen kleingekriegt haben.“ Die aktuelle Diesel-Debatte bezeichnete Lindner als hysterisch. Lindner bekräftigte seine ablehnende Haltung gegenüber möglichen Fahrverboten für Diesel-Fahrzeuge. „Ich halte von Fahrverboten nichts. Das ist eine Enteignung der Pendler. Das muss um jeden Preis verhindert werden“, sagte er. Er sei nicht sicher, ob die Elektromobilität ökologisch sinnvoller sei. „Ein Großteil des benötigten Stroms stammt aus Braunkohle. Die Batterien sind umweltschädlich. Die einseitige Orientierung auf eine Technologie finde ich falsch.“ Lindner sagte, man brauche „keine Planwirtschaft beim Auto“.

Lindner sprach aber nicht nur zum Thema Auto Nürburgring, sondern ging in das Publikum und beantwortete unmittelbar und spontan alle Fragen von der Steuerpolitik, über die Rentenpolitik, Familienpolitik bis hin zur Bildungspolitik. Kompetent, sympathisch und bürgernah!

„Wir hoffen, dass wir mit diesem Besuch einen positiven Beitrag für den Nürburgring und die Region leisten konnten,“ so van Bebber abschließend.

Pressemitteilung der

FDP Kreisverband Ahrweiler

Christian Lindner (vorne re.) im Gespräch mit dem FDP-Kreisvorsitzenden Ulrich van Bebber. Mit dabei auch (hintere Reihe v.li.) der Präsident des Porsche Clubs Kurt Hoffmann, der FDP-Bezirksvorsitzende Alexander Buda, der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion Marco Weber, sowie die FDP-Bundestagskandidatinen Carina Konrad und Sandra Weeser.Foto: privat

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