Kreisverwaltung ermittelt Zahlen des Unwetters
Fast 1.900 Kräfte leisteten 35.000 Stunden Hilfe
Kreis AW. Während der Unwetter mit Hochwasser und schweren Überschwemmungen in Teilen des Kreises Ahrweiler Anfang Juni waren 1.832 Einsatzkräfte aktiv, die 35.000 Stunden Hilfe geleistet haben. Diese Zahlen hat die Kreisverwaltung ermittelt. Die Einsatzkräfte kamen von den Feuerwehren aus allen acht Städten und Verbandsgemeinden, dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und dem Technischen Hilfswerk (THW).
Zusätzlich waren die Technische Einsatzleitung des Kreises und die Führungsgruppe des DRK mit zusammen 56 Kräften rund 420 Stunden im Einsatz. Außerdem halfen die Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz Bad Neuenahr-Ahrweiler, überörtliche Einheiten aus Nordrhein-Westfalen wie die Berufsfeuerwehr Bonn und die Feuerwehr Meckenheim, die Berufsfeuerwehr Koblenz, das THW Koblenz sowie die Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Rheinland-Pfalz und die Bundeswehrfeuerwehr Grafschaft.
Hilfe leisteten ebenfalls die Hubschrauberstaffel der Bundeswehr (SAR 41 aus Nörvenich), der Intensiv-Verlegehubschrauber der Johanniter-Unfall-Hilfe vom Standort Nürburgring und die Polizei bei der Evakuierung der Betroffenen im Hochwassergebiet der Ahr am 2. Juni.
Diese Einheiten standen auch für Einsätze am 4. Juni in Grafschaft-Nierendorf bereit, wo aber keine Rettung von Personen nötig war. Dort konnten die Hilfskräfte den Schadenort Nierendorf zeitweise nicht erreichen - wobei mit dem Hubschraubers SAR 41 und seiner Rettungswinde aber jederzeit medizinisches Personal zu Patienten hätte abgelassen werden können.
Der nochmalige Dank von Landrat Dr. Jürgen Pföhler richtet sich an sämtliche Einsatzkräfte. Ausdrücklich dankt er auch den Bürgern, die privat geholfen haben, die Schäden zu beseitigen.
Pressemitteilung
Kreisverwaltung Ahrweiler
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