Leserbrief zur Entlassung des Leiters der Remagener Tourist-Info
Fehlende Fach-und Dienstaufsicht
Dienstherr hat die Pflicht, fürsorglich und verantwortungsvoll zu agieren
Remagen. Wenn das der neue Stil ist, wie die Stadtverwaltung Remagen mit ihrem Personal umgeht, dann gute Nacht.
Eine fristlose Kündigung ist das eine, den Mitarbeiter in aller Öffentlichkeit an den Pranger zu stellen, das hat schon eine andere Dimension. Ein Dienstherr hat die Pflicht, fürsorglich und verantwortungsvoll mit seinen Mitarbeiter/innen und umzugehen. Dazu zählt in keinem Fall den Mitarbeiter in der Öffentlichkeit so bloß zu stellen. Bürgermeister Ingendahl hat damit jede eigene Verantwortung ablehnt, ihm aber letztlich als Leiter der Verwaltung die Fach- und Dienstaufsicht über seine Mitarbeiter obliegt. Der Bürgermeister hat nach meiner Meinung auch die nach der Hauptsatzung notwendige Beteiligung der politischen Gremien unterlassen. Nach der Satzung der Stadt ist die Zustimmung bei Mitarbeitern des gehobenen Dienstes des Hauptausschusses bei Einstellungen und Kündigungen erforderlich. Wurde diese eingeholt? Eine andere Frage ist, ob der nicht zustande gekommene Vertrag für ein Riesenrad der alleinige Grund für eine fristlose Kündigung sein kann, arbeitsrechtlich zumindest fragwürdig. Für das wirtschaftliche Gedeihen der Stadt Remagen stellt es sicherlich keine Grundlage dar, zumal in diesen Zeiten der Pandemie ein durchschlagender Erfolg eher in Frage steht. Vielleicht ist ja dadurch sogar Schaden von der Stadt abgewendet worden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand ohne finanziellen Anreiz ein Riesenrad abbaut, quer durch die halbe Republik transportiert und in Remagen wieder aufbaut.
Hermann-Josef Jahn,
Oberwinter
Artikel melden
Windpark für Bad Hönningen: Flächenpachtvertrag unterzeichnet
- Michael Kroeger: Bestätigung Wahlergebnis am 13.4.2026. Mark Geimer wird Stadtbürgermeister. Unterschrift Nutzungsvertrag Windkraft am 17.4.2026 durch den 1. Beigeordneten Werner Lahme. Die Vereidigung Mark Geimer als...
Wie gut ist der Kreis Ahrweiler auf künftige Katastrophen vorbereitet?
- Mirko Walden: Es ging doch darum, dass nicht gewarnt wurde und die Lage nicht erkannt wurde. Ebenfalls wurden keine Maßnahmen umgesetzt. Was ist hierzu passiert? Was bringen neue Sirenen, wenn nicht evakuiert wird?...
Aktivierende Morgenwanderung rund um die Brauselay in Cochem 2026
- Dieter Borrmann: Der landschaftlich großartige Weg unterhalb Brauselay über den Conder Kreuzweg nach Cond ist teils unbefestigt, teils sehr glatt, teils steil. Sehr gutes, rutschfestes Schuhwerk (Profilsohle) wird unbedingt angeraten.
Verein Abenteuer Helfen e.V. erledigte einige Renovierungsarbeiten im Kindergarten St. Christophorus Immendorf und baute für die Kinder eine neue Spielhütte auf
Freizeit ist Helferzeit
Koblenz-Immendorf. Der Verein Abenteuer Helfen e.V. hat sich zur Aufgabe gestellt, mit kleinen und großen Aktionen zum Beispiel Kindertagesstätten, Jugendzentren, Tierheimen und Gnadenbrothöfen praktische Hilfe zu leisten. Hierbei ist das Ziel, organisatorische und handwerkliche Probleme für soziale Einrichtungen zu lösen.
Weiterlesen
Nach mehreren Fällen von getöteten, verletzten oder verschwundenen Tieren liefert DNA-Untersuchung Klarheit
Kreis Altenkirchen/Kreis Neuwied: Mehrere Wolfsangriffe bestätigt
Kreis Altenkirchen/Kreis Neuwied. Am Mittwoch, dem 18.03.26 wurden im Rahmen eines Schadensfalls mit 3 toten, 2 verletzten und 1 verschwundenen Schafen aus dem Gemeindegebiet Mammelzen, Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld (Kreis Altenkirchen) DNA-Abstriche genommen und an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt. Bei der Untersuchung der Proben wurde als Ergebnis „Wolf“ mit dem Haplotyp HW01 - daher zugehörig zur Mitteleuropäischen Flachlandpopulation - nachgewiesen.
Weiterlesen
Rauchsäule wies den Feuerwehrleuten den Weg zum Einsatzort
17.04.: Feuer in Kleingartenanlage: Hütte stand in Vollbrand
Königswinter. Eine Rauchsäule wies den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter am Freitagabend den Weg zu einer brennenden Gartenhütte in Oberdollendorf. Das Feuer in einer Kleingartenanlage am Reihbäumer Weg konnte von den Wehrleuten schnell gelöscht und eine Ausdehnung auf Vegetation und andere Hütten in der Umgebung verhindert werden.
Weiterlesen
