Politik | 02.08.2017

Ratsfraktion „Die Swisttaler“

Fehlende kreative infrastrukturelle Lösungen in Swisttal

Buschhoven. Unser Fraktionskollege André Gentz weist mit seiner berechtigten Kritik auf mögliche Gefährdungen von Menschen als Folge mangelnder konzeptioneller infrastruktureller Planung und Umsetzung bei Bauvorhaben in Buschhoven hin. Gemeint sind konkret die ausbleibenden Infrastrukturanpassungen nach zeitnah abgeschlossenen und sich noch in Planung befindenden Wohngebieten, beim anstehenden Bau einer Senioreneinrichtung am Wiedring aber auch in Bezug auf die fertiggestellte Sportstätte und den Discounter am Ortsrand von Buschhoven. In ihrer Pressemitteilung offenbart die CDU, dass sie den Buschhovener Bürgern im Vorfeld der Kommunalwahl gegebene Wahlversprechen seit 2014 nicht in die örtlichen Bauplanungen eingebracht hat - honi soit qui mal y pense! Wie in anderen Fällen auch, ist die Partei mit einer Wahlaussage an die Öffentlichkeit gegangen, hat es aber in den zurückliegenden Jahren versäumt, sich des dringenden Themas ernsthaft und mit der Absicht der zeitnahen Umsetzung zu widmen. Erst nachdem inzwischen der Druck aus der Bevölkerung stärker und unüberhörbarer wurde, kramte man das Projekt wieder aus der untersten Schublade hervor und präsentiert es als eigenen und alleinigen Verschlag der Swisttaler Kommunalpolitik. Die Frage sei doch erlaubt, wieso vor über drei Jahren das Thema im Wahlkampf präsentiert wurde, es dann aber wieder verschwunden ist. Mangelt es an innovativen Ideen oder hat die momentane Geschäftigkeit zu diesem seit längerem bekannten Buschhovener Verkehrsproblem auch damit zu tun, dass die Fraktion „Die Swisttaler“ das inzwischen nicht mehr zu ignorierende Gefahrenpotenzial mehrfach angemahnt und hierzu Ratskollege Gentz zuletzt am 26. April 2017 nochmals parlamentarisch nachgefragt hat. Pressemitteilung

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