Baum auf dem Löhndorfer Friedhof gefällt
Fragwürdiger Umgang mit dem Baumbestand
Löhndorf. In Löhndorf ist nicht nur der Erste Beigeordnete des Kreises und ehemalige Ortsvorsteher Friedhelm Münch stinksauer. Der schreibt: „Es ist schon traurig, was sich die Stadt (Friedhofsverwaltung) in Löhndorf erlaubt. Da wird ein gesunder, 20 Jahre alter Baum im Hochsommer mit vollem Laub und Vogelnestern gefällt, und zwar am Freitagnachmittag, 29. Juli. Jeder Private hätte hier eine Strafanzeige von der unteren Landespflege zu erwarten.“. Und Münch ist fest entschlossen, Strafanzeige gegen den Verursacher stellen.
Der sehr schöne Buchenbaum wurde als Ersatzbepflanzung für die damals vorhandenen abgängigen Ulmen gepflanzt, und zwar mit Zustimmung und mit der Information des Ortsbeirates.
Zum Abschluss meint Münch. „Es tut mir in der Seele weh, wie in den letzten beiden Jahren mit Bäumen in Löhndorf und unserer Stadt umgegangen wird.“. Er bezieht sich dabei auf Baumfällaktionen innerhalb des Stadtgebiets, die in den letzten Monaten immer wieder in der Kritik standen.
BL
