Politik | 19.09.2025

Fraktionsvorsitzender Wefelscheid bedauert angekündigten Stellenabbau bei ZF

Stellenabbau muss sozialvertraglich erfolgen – Koblenz muss weiter in Zukunftsfähigkeit investieren – Wefelscheid möchte „Plattform IT, Security und Defense“ für Koblenz

Koblenz. Wie diverse Medien am Donnerstag, den 18. September berichteten, plant der Automobilzulieferer ZF am Standort Koblenz in erheblichem Umfang Stellen zum Jahr 2026 abzubauen. Der Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der Freie Wähler-Fraktion im Stadtrat, Stephan Wefelscheid, kommentiert dies wie folgt:

„Ich bedauere sehr, dass ZF plant, mehr als 450 Stellen und damit rund ein Viertel der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Koblenz zu streichen. Ich hoffe für die Betroffenen sehr und appelliere an die Verantwortlichen, dass der Abbau sozialverträglich über die Bühne geht und schnell anderswo in Koblenz Anschluss gefunden wird.

Die angeführten Gründe für den Stellenabbau sind aber leider nachvollziehbar. Die handelspolitischen Volten des US-Präsidenten, das Hin und Her bei der strategischen Ausrichtung der Automobilbranche in Deutschland und auch der zunehmend verlorene Anschluss an die immer stärker auf E-Mobilität setzende chinesische Konkurrenz werden uns auch in kommenden Jahren wohl immer mehr beschäftigen. Dazu kommen Probleme wie überbordende Bürokratie und steigende Produktionskosten, die insgesamt das Wirtschaften am Standort Deutschland erschweren.

Das alles sollten wir als drängendes Signal verstehen, dass Koblenz weiter in Innovation und Zukunftsfähigkeit investieren muss. Und dafür sind unsere Aussichten gut, wie auch unser erster Platz beim Ranking des Karrierenetzwerk LinkedIn der aufstrebenden Wirtschaftsstandorte Deutschlands belegt. Große Perspektiven sehe ich mit den Studiengängen an Hochschule und Universität im Bereich IT und Games, aber auch für Security und Defense ist Koblenz aufgrund der schon vorhandenen Strukturen rund um das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr prädestiniert. Ähnlich wie Mainz im Bereich Life Science und Biotechnologie brauchen wir in Koblenz jetzt eine „Plattform IT, Security und Defense“, um die Clusterbildung voranzubringen und nachhaltige, zukunftsfeste Strukturen zu schaffen. Mit langfristiger strategischer Ausrichtung in den letzten 20 Jahren haben wir Koblenz zu dem erfolgreichen Wirtschaftsstandort gemacht wie er heute ist, damit sollten wir heute weitermachen. Denn: Erfolg ist planbar.“

Pressemitteilung der

Freie Wähler-Stadtratsfraktion

Koblenz

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