Politik | 24.02.2026, 08:05 Uhr

GRÜNE für bürgernahe Energiewende

Franziska Brantner in Andernach

Franziska Brantner tauscht sich mit Kommunalpolitiker:innen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN über die Chancen einer bürgernahen Energiewende aus.Foto: Rüdiger Schmidt
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Andernach. Moderne Kitas, sanierte Schulen und neue Feuerwehrfahrzeuge – all das wird bundesweit bereits mit kommunalen Einnahmen aus Erneuerbaren Energien finanziert. Die Chancen einer bürgernahen Energiewende war zentrales Thema eines Austausches von Kommunalpolitiker:innen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aus dem Norden von Rheinland-Pfalz mit der grünen Bundesvorsitzenden Franziska Brantner in Andernach.

In ihrem Impuls betonte Brantner das große Potenzial regionaler Wertschöpfung. Entscheidend sei, dass Kommunen und Bürgerinnen und Bürger profitieren. Die Bundesregierung habe jedoch nicht an die Fortschritte der Ampel angeknüpft: Das Energy-Sharing-Gesetz lasse weiter auf sich warten, auch Einspeisung und Netzanschlüsse seien für viele Projekte schwierig.

Klaus Schwenk (Bürgerenergiegenossenschaft „WaWiSo“) und Ulrich Zimmer (Bürgerenergiegenossenschaft „NEBeG“) schilderten Herausforderungen bei der politischen Unterstützung. Ein Bürgerenergiebeteiligungsgesetz könne hier rasch Abhilfe schaffen. Ein solches Gesetz – das bisher an Vorbehalten der FDP scheiterte – wollen die GRÜNEN in den ersten hundert Tagen einer neuen Regierungsbeteiligung umsetzen.

Simon Schmitz, Direktkandidat im Wahlkreis 11, verwies auf das wirtschaftliche Potenzial: Die Stadt Andernach zahlt jährlich 60 Millionen Euro für Öl und Gas – Geld, das stattdessen vor Ort investiert werden könnte.

Pressemitteilung

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreis Mayen-Koblenz

Franziska Brantner tauscht sich mit Kommunalpolitiker:innen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN über die Chancen einer bürgernahen Energiewende aus.Foto: Rüdiger Schmidt

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