Politik | 26.08.2025, 13:47 Uhr

Bündnis 90/Die Grünen / FDP / SPD / Unser Wachtberg / UWG

Fünf Fraktionen geben Wachtbergs Finanzen eine echte Perspektive

Wachtberg. In der letzten Ratssitzung vor der Kommunalwahl wurden die Weichen neu gestellt. Mit dem Beschluss aus der Juli-Sitzung zum digitalen Haushalt haben die fünf Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, FDP, SPD, Unser Wachtberg und UWG vor der Verabschiedung des Doppelhaushalts die Verwaltung beauftragt, bis zur zweiten Ratssitzung 2026 ein freiwilliges Haushaltssicherungskonzept (HSK) vorzulegen.

So sollen alle Haushaltsposten auf den Prüfstand gestellt werden, um spätestens nach zehn Jahren einen ausgeglichenen Haushalt zu ermöglichen. Damit wird die bisherige Verwaltungsstrategie des kurzfristigen Lavierens zur Vermeidung eines erzwungenen HSK verlassen und die Voraussetzung für eine offene, ehrliche Finanzpolitik in Wachtberg geschaffen.

Die fünf Fraktionen stellten klar, dass sie nur unter dieser Bedingung den Doppelhaushalt 2025/26 in der nun zur Sitzung bereinigten Fassung verabschieden würden. Die CDU, die offenbar erst noch realisieren muss, dass sie in Wachtberg nicht mehr die entscheidende Kraft ist, zeigte sich betont empört darüber, dass ein Antrag ohne vorhergehende Abstimmung mit ihr eingebracht wurde. Dies beeindruckte jedoch den übrigen Rat nicht – wie geplant setzten die Fraktionen ihre Anträge durch.

Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass der CDU-Kandidat für das Bürgermeisteramt in einem Brief, den er an Wachtberger Bürgerinnen und Bürger versandt hat, selbst betont, dass ein Bürgermeister für eigene Ideen eine verlässliche Mehrheit im Rat braucht. Dass er diese Person nicht sein kann, wurde in der Ratssitzung mehr als deutlich. Die Wachtbergerinnen und Wachtberger sind gut beraten, diesen Konflikt schon an der Wahlurne zu vermeiden. Gemeinsame

Presseinformation

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