UWG Fraktion Rheinbach
Gastronomie leidet unter schweren Umsatzeinbußen
Vollständige Aussetzung der Benutzungsgebühren in der Außengastronomie gefordert
Rheinbach. Die Lage für viele Kneipen und Gaststätten ist existenzbedrohend. Auch Rheinbacher Gastwirte kämpfen ums Überleben.
Restaurants, Kneipen und Außengastronomie haben auch in Rheinbach seit dem 11. Mai wieder geöffnet und laden zum Verweilen ein. Doch wer nun glaubte, sich wieder mit Freunden und Bekannten am Stammtisch oder am Tresen ungezwungen treffen zu können, erlitt eine herbe Enttäuschung. Strenge Hygiene- und Schutzmaßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie vergraulten so manchen Gast und schmälerten trotz Öffnung den Umsatz der Gaststättenbetreiber dramatisch. Von einer Umsatzeinbuße von über 50% wird berichtet. Weniger Sitzplätze, Abstandsregeln, Anwesenheitslisten, eingeschränkter Thekenbetrieb bei gleichbleibenden Neben- und Personalkosten, lassen derzeit nicht an Gewinn denken. Viele bisherige Gäste konnten sich bisher nicht mit der „neuen Normalität“ anfreunden und blieben weg. Manch ein Gastwirt hat seinen Betrieb gar nicht erst geöffnet, da die Kosten der Betreibung der Wirtschaft höher ausfallen als das Geschlossen halten.
Die UWG sieht daher weitere Entlastungen der Wirte als dringend erforderlich an. Eine Entlastung durch die Stadt ist durch die vollständige Aussetzung der Nutzungsgebühren für Außengastronomie möglich. Genau dies hatte die UWG nun für dieses Jahr beantragt. Die Rheinbacher Verwaltung hatte ursprünglich eine 50%ige Reduzierung dieser Gebühren vorgeschlagen, dies erschien der UWG jedoch bei weitem nicht ausreichend. So hatte Dieter Huth, Fraktionsvorsitzender der UWG Rheinbach, einen 100%-igen Gebührenerlass für die Außengastronomie gefordert. Diese Forderung wurde jedoch von allen anderen Parteien abgelehnt. „Die von den anderen Parteien beschlossene Beibehaltung der 50% Regelung ist umso mehr unverständlich, da bereits viele Kommunen den kompletten Verzicht erklärt haben“, sagte der Stadtverbandsvorsitzende der UWG, Ratsherr Jörg Meyer.
Gleichwohl bleibt die UWG Rheinbach bei ihrer Auffassung, dass ohne Unterstützung die heimische Gastronomie mittelfristig nicht mehr funktionieren wird. „Wir werden uns weiter bemühen, die Rheinbacher Wirte zu unterstützen und ihnen zu helfen“, so Norbert Stein, sachkundiger Bürger für Standortförderung, Gewerbe, Tourismus und Kultur abschließend.
Pressemitteilung
UWG Fraktion Rheinbach
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