Politik | 15.06.2016

Naturschutzverein „Rettet Bäume & Biotope e. V.

Geld am Fenster raus werfen, durch politischen Hick Hack?

privat

Swisttal. Als Chaos entpuppt sich die Rangelei zur Umsetzung des Friedhofsnutzungskonzeptes der Gemeinde Swisttal. Am 22. Juni 2016 soll der Bau-, Vergabe- und Denkmalschutzausschuss der Gemeinde Swisttal beschließen, für 50 000 Euro auf dem Odendorfer Friedhof eine neue Urnenwand zu errichten. Urnenwandgräber sind für die Gemeinde eine kostspielige Investition und Form der Bereithaltung, die in Vorleistung erbracht werden muss. Ob eine Urnenwand diesen Ausmaßes für den Friedhof in Odendorf noch Zeitgemäß ist, ist mehr als fraglich. Urnenwände sind die geeignete Wahl für Friedhöfe mit wenig Fläche wie z. B. in Buschhoven. Bisher gab es in Odendorf trotz viel Fläche nur zwei Möglichkeiten der Urnenbestattung, und zwar Urnenwand und Urnengrab. Laut Friedhofnutzungskonzept kommen allerdings zwei neue Urnenbestattungsformen hinzu. „Unter Bäumen“ und „auf Rasenfeld“. Wir fragen uns warum nicht eine mehr, ein Aschestreufeld? Hat der Bürger diese Wahl und wird es ihm vorrangig angeboten, dürfte der Bedarf an Urnenwandgräbern deutlich zurück gehen. Die Errichtungs- und Vorhaltekosten stehen in keinem Verhältnis zu Urnengräbern „unter Bäumen“ oder „auf Rasenfeld“ die bereits jetzt schon an bestehenden Bäumen und auf Rasenflächen angeboten werden könnten s. Fotos! Nach unserer Ansicht wäre es vernünftig, zunächst die Urnenwand um nur 20 Urnenwandgräbern für rund 20.000 € zu erweitern. Wir sind auch der Ansicht, dass die so freiwerdende 30.000 € in den neuen Bestattungsformen besser und effektiver angelegt wären! Die neuen Bestattungsformen, „unter Bäumen“ und „auf Rasenfeld“ könnten so noch dieses Jahr deutlich erweitert werden und das mit dem eingesparten Geld nicht nur in Odendorf, sondern auch in Ollheim, Miel, Heimerzheim und Morenhoven. Rettet Bäume & Biotope e. V. hat zusammen mit SPD, Bündnis 90/die Grünen und die Swisttaler ein Konzept für Odendorf erarbeitet s. Plan, das von der SPD eingebracht und von der Mehrheit der politischen Vertreter bereits 2015 beschlossen wurde. Ebenso wurde seitens der CDU der Antrag eingebracht, u. a. an der Stelle wo kürzlich die Trauerhalle abgerissen wurde einen überdachten Andachtsplatz zu errichten, der ebenfalls 2015 beschlossen wurde. Das Geld für beide Maßnahmen ist im Haushalt eingestellt, aber die Ausführung lässt auf sich warten, warum?

Umso mehr muss man irritiert sein, über den neuerlichen Antrag der CDU-Fraktion vom 3. Mai 2016. Einen zeitlichen Ablaufplan zu beantragen ist sicher hilfreich, da es ja nicht weiter geht. Das ganze Konzept laut Beschlüsse vom letzten Jahr allerdings wieder auf den Kopf zustellen ist unsinnig und unnötig Zeitfressend! Unverständlich ist, warum nun der Andachtsplatz nicht mehr wie von der CDU selbst beantragt am Standort der ehem. Trauerhalle sein soll, sondern im Bereich der Urnenwände? Das der dann freiwerden Platz neuerdings mit Bäumen bepflanzt werden soll ist löblich, widerspricht aber dem beschlossenen, dieses auf dem neuen Friedhofsteil zu tun, kann aber gerne unter Beibehaltung der Beschlüsse, zusätzlich erfolgen! Gegen Urnenhügelgräber auf dem alten Friedhofsteil ist nichts einzuwenden, handelt es sich hier ja lediglich um eine reine Gestaltungsform von sowieso vorgesehenen Urnengräbern!

Pressemitteilung

Naturschutzverein

Rettet Bäume & Biotope e. V.

Geld am Fenster raus werfen, durch politischen Hick Hack?

Geld am Fenster raus werfen, durch politischen Hick Hack?

Fotos: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Michael Kroeger: Bestätigung Wahlergebnis am 13.4.2026. Mark Geimer wird Stadtbürgermeister. Unterschrift Nutzungsvertrag Windkraft am 17.4.2026 durch den 1. Beigeordneten Werner Lahme. Die Vereidigung Mark Geimer als...
  • Mirko Walden: Es ging doch darum, dass nicht gewarnt wurde und die Lage nicht erkannt wurde. Ebenfalls wurden keine Maßnahmen umgesetzt. Was ist hierzu passiert? Was bringen neue Sirenen, wenn nicht evakuiert wird?...
  • Dieter Borrmann: Der landschaftlich großartige Weg unterhalb Brauselay über den Conder Kreuzweg nach Cond ist teils unbefestigt, teils sehr glatt, teils steil. Sehr gutes, rutschfestes Schuhwerk (Profilsohle) wird unbedingt angeraten.
Rund ums Haus "Baustellen / Wertstoffhöfe"
Dauerauftrag 2026
neue Heizung?
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Heizölanzeige
Rund ums Haus
Maibaumstellen Heimersheim
Maibaumstellen Heimersheim
Empfohlene Artikel
Krufts Ortsbürgermeister Walter Kill legt Amt zum 30. April nieder. Foto: OG Kruft
1876

Kruft. Walter Kill hat die Niederlegung seines Amtes als Ortsbürgermeister der Ortsgemeinde Kruft mit Wirkung zum 30.04.2026 erklärt. Nach fast sieben Jahren in dieser Funktion zieht er eine persönliche Bilanz zwischen Aufgabenstellung und erzielten Ergebnissen sowie der inhaltlichen und zeitlichen Inanspruchnahme. Vor dem Hintergrund mehrfach erlebter Anfeindungen gegen seine Person in der Vergangenheit...

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Helfermannschaft mit dem neuen Spielhaus auf dem Hof der KiTa Immendorf. Foto: SCH
107

Verein Abenteuer Helfen e.V. erledigte einige Renovierungsarbeiten im Kindergarten St. Christophorus Immendorf und baute für die Kinder eine neue Spielhütte auf

Freizeit ist Helferzeit

Koblenz-Immendorf. Der Verein Abenteuer Helfen e.V. hat sich zur Aufgabe gestellt, mit kleinen und großen Aktionen zum Beispiel Kindertagesstätten, Jugendzentren, Tierheimen und Gnadenbrothöfen praktische Hilfe zu leisten. Hierbei ist das Ziel, organisatorische und handwerkliche Probleme für soziale Einrichtungen zu lösen.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: pixabay.com
71

Nach mehreren Fällen von getöteten, verletzten oder verschwundenen Tieren liefert DNA-Untersuchung Klarheit

Kreis Altenkirchen/Kreis Neuwied: Mehrere Wolfsangriffe bestätigt

Kreis Altenkirchen/Kreis Neuwied. Am Mittwoch, dem 18.03.26 wurden im Rahmen eines Schadensfalls mit 3 toten, 2 verletzten und 1 verschwundenen Schafen aus dem Gemeindegebiet Mammelzen, Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld (Kreis Altenkirchen) DNA-Abstriche genommen und an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt. Bei der Untersuchung der Proben wurde als Ergebnis „Wolf“ mit dem Haplotyp HW01 - daher zugehörig zur Mitteleuropäischen Flachlandpopulation - nachgewiesen.

Weiterlesen

Das Feuer in einer Kleingartenanlage konnte von den Wehrleuten schnell gelöscht werden. Foto: Freiwillige Feuerwehr Königswinter
34

Rauchsäule wies den Feuerwehrleuten den Weg zum Einsatzort

17.04.: Feuer in Kleingartenanlage: Hütte stand in Vollbrand

Königswinter. Eine Rauchsäule wies den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter am Freitagabend den Weg zu einer brennenden Gartenhütte in Oberdollendorf. Das Feuer in einer Kleingartenanlage am Reihbäumer Weg konnte von den Wehrleuten schnell gelöscht und eine Ausdehnung auf Vegetation und andere Hütten in der Umgebung verhindert werden.

Weiterlesen

Dauerauftrag
Imageanzeige
Dauerauftrag 2025
Dauerauftrag Imageanzeige
Imageanzeige Werbeplan 2026
Anzeige "Rund ums Haus"
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Handwerker im Außendienst
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0240#
Genusstage 17./18.04.
Brunchanzeige
Anzeige Lagerverkauf
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0240#
Titelanzeige
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0240#
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0240#
Maibaumstellen Heimersheim
Maibaumstellen Heimersheim