Politik | 05.03.2021

Bundesministerin Julia Klöckner pflanzt Moselweinbergpfirsich

Gelungener Auftakt zur social-media-Kampagne #moselpflanztgenuss

V.li. Landrat Dr. Alexander Saftig, Landrat Gregor Eibes, Julia Klöckner, Josef Oster MdB und Ortsbürgermeister Rüdiger Weyh. Copyright: Regionalinitiative Faszination Mosel

Winningen. Bei schönstem Frühlingswetter pflanzte Bundesministerin Julia Klöckner einen Moselweinbergpfirsich-Setzling in der Weinbergslage „Röttgen“ in Winningen an der Terrassenmosel. Mit dieser Pflanzaktion startet die social-media-Kampagne #moselpflanztgenuss der Regionalinitiative „Faszination Mosel“ in Zusammenarbeit mit dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Mosel und dem Moselweinbergpfirsich e.V..

Landrat Dr. Alexander Saftig, (Landkreis Mayen-Koblenz), Landrat Gregor Eibes (Landkreis Bernkastel-Wittlich und Vorsitzender der Regionalinitiative „Faszination Mosel“), Ortsbürgermeister Rüdiger Weyh (Winningen), Josef Oster MdB und Peter Göbel (Vorsitzender Moselweinbergpfirsich e.V.) unterstützten die Bundesministerin tatkräftig beim Pflanzen des kleinen Setzlings.

Julia Klöckner zeigte sich begeistert von der Idee der Pflanzaktion und informierte sich vor Ort über die Vielfalt der Produkte aus der roten Moselfrucht, die von Fruchtaufstrich, eingelegten Früchten, Fruchtmus, Direktsaft, Pfirsichbrand oder Likör bis zu Fruchtessig, Senf, Eis und Pralinen reichen. In ihrer Ansprache ging sie nicht nur auf den Genuss der Moselregion mit allen Sinnen ein, sondern wies auch auf die Bedeutung der Artenvielalt im Weinanbaugebiet hin. Ein anschauliches Beispiel lieferte hier der vor Ort im Bau befindliche Mosel-Lebensturm der Winninger Jungwinzer. Mit diesem Projekt und der „Woche der Artenvielfalt“ wirbt die Regionalinitiative aktuell für die biologische Vielfalt im Moselraum. Julia Klöckner hat einen besonderen Bezug zum Weinort Winningen – als Ehrenwinzerin kommt immer wieder gerne an die Untermosel.

Broschüre „Der Moselweinbergpfirsich“

Anlass für die Kampagne ist die neue Broschüre „Der Moselweinbergpfirsich“ des DLR Mosel in Zusammenarbeit mit der Regionalinitiative „Faszination Mosel“. Um diese Pflanz- und Pflegeanleitung in Zeiten der Corona-Pandemie besser bekannt machen zu können und den Anbau von leckerem Moselweinbergpfirsich voranzutreiben, möchten die Akteure dieses regionale Produkt wieder mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Passend zum Jahresthema 2021 „Genuss & Kulinarik“ der Regionalinitiative „Faszination Mosel“ ist dies ein zwar kleiner, aber weiterer Baustein, die Mosel als führende Genussregion Deutschlands zu positionieren.

Noch im Monat März und später im Herbst werden bekannte Persönlichkeiten und Botschafter der Moselregion einen Weinbergpfirsich-Setzling pflanzen. Folgende „Kinder der Mosel“ haben bereits ihr Mitwirken zugesagt: Dr. Stephan Ackermann, Bischof von Trier; Annabell, amtierende Moselweinbergpfirsich-Fee; Walter Clüsserath, Weinbaupräsident Mosel und Moselweinkönigin Marie Jostock; Stefan Gemmel, Kinder- und Jugendbuchautor; Günther Jauch, Weingut von Othegraven; Markus Molitor, Weingut Markus Molitor; Roman Niewodniczanski, Weingut Van Volxem; Barbara Philipp, Schauspielerin; SAARKIND, Winzervereinigung aus Saarburg; Thomas Schanz, Koch des Jahres 2020; Richard Schmidt, Ruderweltmeister; Arno Strobel, Schriftsteller; Marc Weyer, Weinbaupräsident Luxemburg; Landräte und Oberbürgermeister der Moselregion, etc.

Weitere Infos und Kontakt

Regionalinitiative „Faszination Mosel“, Simone Röhr und Laura Boller, Tel. (0 65 71) 14 23 02 und 14 21 56, simone.roehr@bernkastel-wittlich.de, laura.boller@bernkastel-wittlich.de.

Broschüre zum Download: https://lebendige-moselweinberge.de/doc/dlr_weinbergpfirsich.pdf.

Pressemitteilung der

Regionalinitiative

„Faszination Mosel“

V.li. Landrat Dr. Alexander Saftig, Landrat Gregor Eibes, Julia Klöckner, Josef Oster MdB und Ortsbürgermeister Rüdiger Weyh. Copyright: Regionalinitiative Faszination Mosel

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  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
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