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Lions Club Neuwied-Andernach spendet für Stoffe und Nähmaterial

Gemeindeschwestern plus unterstützen Hochbetagte auch in der Corona-Krise

Gemeindeschwestern plus unterstützen
Hochbetagte auch in der Corona-Krise

Birgit Boos (li.) mit einer Auswahl an selbstgenähten Alltagsmasken für die hochbetagten Menschen und auf der rechten Seite Heike Chandoni.

20.05.2020 - 14:57

Kreis Neuwied. Aufgrund der aktuellen Situation, in der gerade ältere Menschen zur Risikogruppe gehören, finden derzeit noch immer keine Hausbesuche der Fachkräfte im Projekt Gemeindeschwester plus statt. Seit Beginn der Corona-Krise bieten die Gemeindeschwestern plus des Landkreises Neuwied verstärkt telefonische Beratungen an. Da in Rheinland-Pfalz seit dem 27. April die Maskenpflicht gilt, nutzen die Gemeindeschwestern plus jede freie Minute, um neben den telefonischen Beratungen Alltagsmasken für ihre Zielgruppe zu nähen. Denn auch wenn die älteren Menschen möglichst zu Hause bleiben sollen und es ein großartiges Engagement von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern gibt, um beispielsweise Einkäufe zu erledigen, so gibt es doch Situationen, in denen die Senioren selbst eine Alltagsmaske benötigen. Sei es beispielsweise der Gottesdienstbesuch, der Gang zum Hörakustiker, zum Optiker, zum Arzt oder zur Bank. Überall dort ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung erforderlich, wenn keine ärztliche Bescheinigung über die Unzumutbarkeit des Tragens einer Maske aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen vorliegt. „Als Gemeindeschwestern plus ist es unsere Aufgabe, hochbetagte Menschen, die noch zu Hause leben und nicht pflegebedürftig sind, dabei zu unterstützen, möglichst lange gesund und selbstbestimmt leben zu können. Mit den genähten Alltagsmasken für unsere Zielgruppe möchten wir einen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise leisten. Mit der Spende des Lions Club Neuwied-Andernach wurde dies unterstützt und möglich gemacht“, freuen sich die Gemeindeschwestern plus in Neuwied Heike Chandoni und Birgit Boos. „Wir schätzen die Tätigkeiten der Gemeindeschwestern plus sehr und möchten diese mit unserer Zuwendung sowohl würdigen als auch weiter fördern“, so Fred Häring, Präsident des Lions Club Neuwied-Andernach.

Die Gemeindeschwester plus in Neuwied stehen hochbetagten Menschen bei Fragen, Sorgen und Nöten, oder wenn diese einfach nur um mal mit jemandem sprechen wollen, um eine Abwechslung im Alltag zu erhalten, telefonisch unter 02631 / 9391131 zur Verfügung.

Im Landkreis Neuwied gibt es eine weitere Projektstelle. Die Gemeindeschwestern plus Roswitha Rosenmüller und Brigitte Siebenmorgen sind für die VGs Linz, Bad Hönningen, Unkel und Rengsdorf-Waldbreitbach zuständig und erreichbar unter Tel: 02644 / 4063300.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Neuwied

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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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