Politik | 25.01.2014

Wahlparteitag des FDP-Stadtverbands Rheinbach

„Gemeinsam für die Zukunft - liberal für Rheinbach“

Kandidaten nominiert - Wahlprogramm für die Kommunalwahl 2014 verabschiedet

Die Spitzenkandidaten auf der Reserveliste: (V.l.) Peter El-Samalouti, Tamara Vogt, Karsten Logemann, Jana Rentsch, Manfred Greuel und Lorenz Euskirchen.  VJ

Rheinbach. Die Rheinbacher Liberalen beschlossen auf einem Wahlparteitag ihr Wahlprogramm für die Kommunalwahl 2014 und wählten ihre Kandidaten für die 18 Wahlbezirke sowie die Reserveliste. Einen eigenen Bürgermeisterkandidaten wollen die Freidemokraten nicht aufstellen, erläuterte der Fraktionsvorsitzende Karsten Logemann. Unter dem Motto „Gemeinsam für die Zukunft - Liberal für Rheinbach“ will die Rheinbacher FDP besondere Schwerpunkte bei der Bildung und Jugendförderung, der weiteren Sanierung der öffentlichen Finanzen, der Bürgersicherheit, aber auch bei der Integrationspolitik und der Sanierung der städtischen Infrastruktur setzen. „Wir können auf vier erfolgreiche Jahre zurückblicken“, blickte Logemann auf die ablaufende Legislaturperiode zurück. So sei auf FDP-Antrag hin beispielsweise das Ehrenamt eines Seniorenbeauftragten in Rheinbach eingerichtet worden, der Amtsinhaber leiste anerkannt tolle Arbeit. An einem regelmäßigen Runden Tisch zur Sicherheit in Rheinbach habe die FDP die wesentlichen Akteure zusammengebracht, um durch ein funktionierendes Netzwerk die Stadt ein wenig sicherer zu machen. Intensiv habe man sich außerdem um die Breitbandversorgung, besonders auch in den Ortschaften, und um die Begrenzung der Ausgaben durch eine sorgfältige Aufgabenkritik bei den städtischen Beschäftigten gekümmert.

Solider Sanierungskurs soll fortgesetzt werden

„Nicht zuletzt haben wir gleich zu Beginn dieser Ratsperiode gemeinsam mit den Kollegen der CDU strategische Ziele für die Stadtentwicklung eingebracht, um auch durch langfristige Zielvorgaben das Verwaltungshandeln zu erleichtern und damit auch Kosten zu sparen“, so Logemann weiter. Schließlich habe man in dieser Partnerschaft auch wieder ein genehmigungsfähiges Haushaltssicherkonzept verabschiedet, das einen ausgeglichenen Haushalt in den nächsten acht Jahren vorsehe. „Diesen soliden Sanierungskurs, der trotzdem die Liebenswürdigkeit unsere Heimatstadt erhält, wollen wir fortsetzen.“

Deshalb habe die FDP ein Motto gewählt, das sowohl die Zukunftsorientierung, als auch die Gemeinsamkeit betone. „Wir haben gemeinsam mit der CDU unser liberales Wahlprogramm von 2009 in vielen Teilen umsetzen können und können uns deshalb eine weitere Zusammenarbeit gut vorstellen“, lobte Logemann den Koalitionspartner. „Ebenso ist aber auch eine Zusammenarbeit mit jeder andern, demokratischen Partei denkbar. An erster Stelle steht für uns die Zukunft unserer Stadt und dafür hat zunächst einmal der Wähler im Mai das Wort.“

FDP blickt optimistisch in die Zukunft

Die 18 Rheinbacher Wahlbezirke wurden allesamt mit eigenen Kandidaten besetzt. „Wir blicken optimistisch in die Zukunft!“ kommentierte der Stadtverbandsvorsitzende Hartmut Johannlükens das Ergebnis der Wahlversammlung.

Es gebe eine große Bereitschaft im Stadtverband, sich für die Rheinbacher Belange einzusetzen.

Die Partei verfüge über viele Kandidaten, die auch sonst in der Bürgerschaft und in Vereinen aktiv seien, und könne so viele Anregungen aus allen Bereichen der Bevölkerung in die praktische Politik einfließen lassen.

Die Reserveliste zeigt dieses Mal ein bewährtes Team mit Karsten Logemann an der Spitze, gefolgt von Tamara Vogt, Lorenz Euskirchen und Jana Rentzsch auf den ersten vier Plätzen. Es gebe auch neue Gesichter mit Peter El-Samalouti aus Flerzheim oder Gabriele Papenkort für das Rodderfeld. „Besonders freut uns auch das Nachrücken von jungen Mitgliedern wie Dana Euskirchen, die zum ersten Mal antritt. Wir wünschen uns einen gesunden Querschnitt, um alle Perspektiven bei unseren Sitzungen zu Wort kommen lassen zu können“, so Johannlükens zum Abschluss.

Die Wahlkreiskandidaten:

Die Wahlkreiskandidaten der FDP im Einzelnen: 10 (Nord 1): Manfred Greuel; 20 (Nord II, Innenstadt): Christine Gerdes; 30 (Gymnasiumstraße / Voigtstor/Heeg): Karl Franz Steiger; 40 (Weilerfeld / Baumviertel): Karsten Logemann; 50 (Dichterviertel / Gartenviertel): Beate Jung; 60 (Süd): Hartmut Johannlükens; 70 (Südwest 1): Dietrich Schleimer; 80 (Südwest II): Ursula Blumenthal; 90 (Rodderfeld 1): Tamara Vogt; 100 (Rodderfeld II): Gabriele Papenkort; 110 (Flerzheim 1): Peter El-Samalouti; 120 (Flerzheim II, Peppenhoven, Ramershoven): Henning von Köller; 130 (Oberdrees, Niederdrees): Helmut Müller; 140 (Merzbach / Sürsch): Tassilo Niklaus; 150 (Neukirchen / Hilberath): Gerd Wiendieck; 160 (Queckenberg / Loch / Todenfeld): Lorenz Euskirchen; 170 (Wormersdorf 1): Christoph Maurer; 180 (Wormersdorf II): Jana Rentzsch.

Die Spitzenkandidaten auf der Reserveliste: (V.l.) Peter El-Samalouti, Tamara Vogt, Karsten Logemann, Jana Rentsch, Manfred Greuel und Lorenz Euskirchen. Foto: VJ

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