Politik | 05.03.2026

Erstwähler löchern Gordon Schnieder und Jan Petry im Metropol

Großes Kino für die Politik

Jan Petry und Gordon Schnieder stellen sich den Fragen der Jung- und Erstwähler.  Foto: Dietmar Walter

Neuwied. Wo sonst Hollywood-Blockbuster für Gesprächsstoff sorgen, stand am vergangenen Donnerstag die Zukunft der Region im Rampenlicht. Unter dem Motto „Kino, Klartext & Deine Stimme“ füllte sich das Metropol Kino Center in Neuwied mit zahlreichen Jung- und Erstwählern, die der persönlichen Einladung des Landtagskandidaten Jan Petry gefolgt waren. Das Ziel des Abends: Politik greifbar machen und echte Antworten auf die Fragen einer Generation liefern, die oft das Gefühl hat, im politischen Betrieb überhört zu werden.

Statt trockener Referate setzte Jan Petry auf einen Dialog auf Augenhöhe. Gemeinsam mit dem CDU-Spitzenkandidaten Gordon Schnieder stellte er sich einer fast einstündigen Fragerunde, die es in sich hatte. Bei kostenlosem Popcorn und Getränken nutzten die Jugendlichen die Chance, die Politiker direkt und kritisch zu konfrontieren.

Die Themen der jungen Bürger waren dabei alles andere als oberflächlich. In einer lebhaften Debatte kamen drängende Probleme zur Sprache. So äußerten die Jung- und Erstwähler etwa Besorgnis über die aktuelle Sicherheitslage in Städten und Gemeinden. Weiter ging es um das als mangelhaft empfundene Management an den Schulen sowie die schleppende Digitalisierung. Auch die aktuelle Diskussion um eine Wehrpflicht und die Landesverteidigung spielten eine wichtige Rolle. Genauso wie geringe Verdienste im Handwerk, die Verfügbarkeit von bezahlbarem Wohnraum für Auszubildende und attraktive Karrierewege in der Region. Auch der Klimaschutz und die Frage, wie dieser mit der Wirtschaft Hand in Hand gehen kann, fehlte nicht.

Auf die Fragen zum Klimaschutz erklärte der CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder:

„Echter Klimaschutz gelingt nicht durch Verbote oder starre Gesetze aus der Landeshauptstadt, sondern durch Innovation und die Beteiligung der Menschen vor Ort. Unser Ziel ist ein Landesklimaschutzgesetz, das die Wirtschaft nicht ausbremst, sondern als Motor für neue Technologien nutzt. Wir wollen Rheinland-Pfalz klimaneutral machen, aber so, dass es für die junge Generation bezahlbar bleibt und Arbeitsplätze sichert. Dabei müssen wir nicht mit der Brechstange vorgehen und glauben, wir müssen schneller sein als alle anderen Bundesländer“.

Das innovative Veranstaltungsformat zog auch überregionales Medieninteresse auf sich. Ein Kamerateam des Fernsehsenders SAT.1 begleitete den Abend und hielt die teils emotionalen Diskussionen fest. Im Anschluss an den politischen Teil wurden zahlreiche Erstwähler interviewt, um ihre Eindrücke von diesem direkten Draht zur Landespolitik zu schildern.

„Ob es um das Chaos an unseren Schulen oder das mangelnde Sicherheitsgefühl geht – die Erstwähler haben am Abend deutlich gemacht, wo der Schuh drückt. Als Rechtsanwalt bin ich es gewohnt, Ergebnisse zu verhandeln, statt nur laut zu schreien. Diesen lösungsorientierten Ansatz will ich nutzen, um die Anliegen der jungen Generation – von der digitalen Schule bis zum bezahlbaren Azubi-Wohnraum – endlich zur Priorität zu machen.“, erklärte Petry. Nach dem „Klartext“ hieß es dann schließlich Entspannung pur: Die Teilnehmer hatten im Vorfeld abgestimmt und schauten gemeinsam den Blockbuster „Avatar“.

Jan Petry betont abschließend, dass der Dialog mit dieser Veranstaltung nicht beendet ist. Jungwähler, die kein persönliches Schreiben erhalten haben oder weitere Fragen zu den Themen Ausbildung, Digitalisierung oder Sicherheit haben, können sich jederzeit direkt über das Kontaktformular auf seiner Homepage melden.

Pressemitteilung

Jan Petry

Jan Petry und Gordon Schnieder stellen sich den Fragen der Jung- und Erstwähler. Foto: Dietmar Walter

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