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Empfang für Landrat Dr. Alexander Saftig zum 60. Geburtstag

Gut 100 geladene Gäste gratulierten und feierten mit dem Kreischef

05.03.2018 - 08:12

Koblenz. Am 12. Februar konnte Landrat Dr. Alexander Saftig seinen 60. Geburtstag feiern und hatte dieses schöne Jubiläum im engsten Familienkreis begangen. Um auch den vielen politischen Freunden und Wegbegleitern sowie der Öffentlichkeit und den Kreistagsmitgliedern die Möglichkeit zur Gratulation zu geben, veranstaltete der Landkreis Mayen-Koblenz einen Empfang in den Räumen des Kreishauses.

In dem großen Kreis von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ergriffen der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth, der CDU Fraktionsvorsitzende im Kreistag Georg Moesta und der Weißenthurmer Bürgermeister Georg Hollmann die Gelegenheit, dem Jubilar würdig für sein fortwährendes Engagement zu danken, gleichzeitig die Persönlichkeit des Landrates einem größeren Personenkreis näher zu bringen und dabei auch so manche Dinge zu verraten, für die es keine bessere Gelegenheit gibt.

Als enger Mitarbeiter startete der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth. Er verzichtete darauf, den Lebenslauf zu verlesen und wollte den Menschen darstellen, wie er tagtäglich in seinem Wirken erlebt wird. Nauroth bezeichnete den Landrat als bürgernah wie kaum ein anderer. Er könne auf Menschen zugehen, hat das Herz am rechten Fleck und sei auf dem Boden geblieben.

Und wenn von „unserm Alex“ die Rede ist, so immer mit hohem Respekt, mit Anerkennung und mit viel Sympathie. Alexander Saftig ist Stimme und Gesicht des Landkreises und quasi immer im Dienst. „So ist es keine Seltenheit, dass unsere montäglichen Kreisvorstandssitzungen mit einem Berg an Zettelchen beginnen, die der Landrat erstmal aus dem Sakko zieht.“

Dann folgt die kleine Geschichte, wie der Landrat mit Anzug und Gummistiefeln die karpatischen Wasserbüffel in Thür und Rüber begrüßt hat.

Seit gut vier Jahren arbeitet der Erste Kreisbeigeordnete jetzt mit dem Landrat zusammen. „Von mir nur so viel: Dr. Alexander Saftig ist ein über alle Parteigrenzen hinweg angesehener und respektierter Kommunalpolitiker.“


Willkommener Anlass, um danke zu sagen


„Ein Geburtstag ist – für sich genommen – nach meinem Verständnis kein Grund für eine öffentliche Feier“ so der CDU-Fraktionsvorsitzende Georg Moesta, der die Glückwünsche des Kreistages im Namen aller Fraktionen formulierte „nein, er ist aber ein willkommener Anlass Dir Danke zu sagen. Und das in aller Öffentlichkeit.“ Erfreut konnte Moesta dazu eine beschlussfähige Anzahl von Kreistagsmitgliedern als Gäste feststellen.

Als die vier wesentlichen Erfolgsfaktoren des Landrates bezeichnete Moesta das christliche Werteverständnis, den fundierten juristischen Sachverstand, Heimatliebe und Bodenständigkeit sowie eine nahezu grenzenlose Einsatzbereitschaft.

Als besonderes Geschenk überreichte Georg Moesta dem Landrat einen besonderen Band Micky Maus und hatte zuvor zum Schmunzeln der anwesenden Gäste die Vorliebe des Landrates für diese Comicfigur verraten. Im Namen aller Ober-, Bürgermeister und Beigeordnetenkollegen des regionalen Gemeinde- und Städtebundes gratulierte Weißenthurms Bürgermeister Georg Hollmann dem Landrat. Weißenthurm ist der Geburtsort des Landrates, dessen Zuhause aber schon seit sehr vielen Jahren in Kottenheim ist.

Auch Hollmann versicherte den Gästen: „Lieber Alex, Du lebst und liebst diesen Beruf und dieses Amt, weil Du den Menschen zugewandt und zugetan bist. Weil Du ein Menschenfreund bist. Das spürt jeder, der mit Dir beruflich oder privat zu tun hat.“ Mit der Zusammenarbeit in unserer „kommunalen Familie“ brachte Georg Hollmann einen Begriff ein, den der Landrat oft und gerne benutzt. Aber auch in dieser Familie sei nicht alles „Friede, Freude, Eierkuchen“, aber es kommt dem doch schon sehr nahe, selbst wenn es um das liebe Geld oder gar die Kreisumlage geht.

In seinen Dankesworten stellte Landrat Dr. Saftig fest, dass die Laudatoren so einiges über ihn herausgefunden hätten, nicht aber sein gewonnenes Lebensmotto: „Nimm dich nicht so wichtig, Giovanni“ zitierte Dr. Saftig Papst Johannes XXIII., der in seinem Geburtsjahr gewählt worden war. Über den Papst erzählt man folgende Anekdote: Als er gerade gewählt geworden war, konnte er kaum schlafen.

Die Bürde der Verantwortung, all das, was er tun wollte, lastete schwer auf ihm. Da erschien ihm eines Nachts Gott im Traum und sagte: „Giovanni, nimm dich nicht so wichtig!“ Der Papst befolgte den Ratschlag des Herrn und konnte von da an bestens schlafen. Ähnlich versicherte der Landrat, ging es ihm zu Beginn der Amtsübernahme. Seit er das Zitat zum Lebensmotto erhoben habe, könne auch er wieder gut schlafen.

Kleiner Wermutstropfen bei seiner Geburtstagsfeier und den sich anschließenden Gesprächen für den Landrat: Als gläubiger Katholik hielt er sich streng an die Fastenzeit und verzichtete auf ein gepflegtes Bier genauso wie auf jeglichen anderen Alkohol. WEC

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Kommentare
juergen mueller:
Fragt mal bei der angeblich nicht nur unter Geldsorgen kränkelnden SPD in Berlin nach - die haben ein Trödelschätzchen. Manch einer wäre froh, es loszuwerden. Vorteil: Eine Rückgabe nicht verkaufter Trödelspenden erfolgt nicht. Ob jemand allerdings bereit ist, etwas dafür zu bezahlen wage ich zu bezweifeln.

Gut vorbereitet auf den Weihnachtsmarkt

juergen mueller:
Ja,Frau Sievert,verstanden.Dafür,dass ich wohl etwas überreagiert habe,möchte ich mich entschuldigen.Auch das gehört dazu,zumal es selten geworden ist,zumindest wenn es aufrichtig gemeint ist.Sorgen um unsere konsumbestimmte Gesellschaft mache ich mir allerdings nicht,das wäre zuviel des Guten auch im Hinblick darauf,dass unsere Gesellschaft gerade durch die Medien im weiten Vorfeld auf Ereignisse hingewiesen wird,die man in der guten,alten Zeit mal so einfach mit echter Freude hat auf sich zukommen lassen,Freude,die heutzutage fehlt.Das ärgert mich,nicht die Dummheit unserer Gesellschaft,die anscheinend mediale Erinnerer und Einpeitscher benötigt.Gut vorbereitet auf den Weihnachtsmarkt?Mal ehrlich - Was gibt es da vorzubereiten? Ich freue mich schon darauf,demnächst einen Osterhasen im Nikolauskostüm auf einem Rentierschlitten durch eine Styroporflockenlandschaft fahrend bestaunen zu dürfen,begleitet von einem Feuerwerk auf dem Weg zu einer närrischen Faschingssitzung.
Maxie Sievert:
Sehr geehrter Herr Müller, dass dieser Artikel laut Zeitstempel erst gestern online gegangen ist, ist ein Datenbankfehler - es handelt sich hierbei um einen alten Beitrag aus der Adventszeit. Sie können Ihre Sorge um unsere kommerzbestimmte Gesellschaft, die gar nicht weiß, worum es an Weihnachten geht, also noch eine Weile ruhen lassen - ich schätze, etwa bis Ende der Sommerferien ;-) Mit freundlichen Grüßen aus der Redaktion Maxie Sievert
juergen mueller:
Hallo, wie bescheuert muss unsere kranke Gesellschaft noch werden, 2 Wochen nach Sommeranfang schon den Weihnachtsmarkt anzuversieren? Alles müsste doch seine Grenzen haben. Verantwortliche für diesen Scheiß haben doch überhaupt keinen Überblick und die Seriösität ehemals für unsere Gesellschaft normale und bedeutsame Jahreszeiten mehr. Unsere nur auf Konsum und das Erinnern daran nimmt Formen an, die alte Werte vergessen lassen. Gut vorbereitet!!! Mich würde interessieren, wer für diesen Scheiß verantwortlich ist?
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