Politik | 23.01.2026

Grüne Koblenz

Gut besuchter Info- und Diskussionsabend „Junges Wohnen“

Zum Abschluss bestand Einigkeit unter den Teilnehmenden: Koblenz braucht deutlich mehr bezahlbaren – insbesondere studentischen – Wohnraum, um jungen Menschen eine sichere und lebenswerte Perspektive in der Stadt zu bieten. Foto: Grüne Koblenz

Koblenz. Wie kann die Wohnsituation junger Menschen in Koblenz verbessert werden?

Diese Frage stand im Mittelpunkt des Informations- und Diskussionsabends „Junges Wohnen“, zu dem Bündnis 90/Die Grünen Koblenz in den Circus Maximus eingeladen hatten.

Zahlreiche Interessierte – insbesondere junge Erwachsene, Studierende und Engagierte aus der Stadtgesellschaft – diskutierten mit Carl-Bernhard von Heusinger, Landtagsabgeordneter und Stadtrat, sowie Dr. Andreas Lukas, Baudezernent der Stadt Koblenz, über Wege zu mehr bezahlbarem Wohnraum.

Auch Vertreterinnen der Koblenzer Hochschullandschaft brachten ihre Perspektiven ein: Heather Kuchera (Integrationsassistenz an Hochschule und Universität Koblenz) und Frederike Klar (Studierendengemeinschaft für Gesellschaftsgestaltung e.V. der HfGG) schilderten die besonderen Herausforderungen für Studierende – insbesondere mit Blick auf steigende Mieten, unsichere Wohnverhältnisse und fehlende Angebote für junge Menschen.

Carl-Bernhard von Heusinger machte deutlich, dass Wohnen eine zentrale soziale Zukunftsfrage ist: „Wohnen ist eine gesellschaftliche Querschnittsaufgabe. Es verbindet Klimaschutz, Mobilität und Lebensqualität. Gerade für junge Menschen entscheidet sich hier, ob sie in einer Stadt bleiben können oder wegziehen müssen. Als Grüne denken wir Wohnen ganzheitlich – generationengerecht, sozial und klimaverträglich.“ Neben dem Neubau müsse stärker auf gemeinschaftliche Wohnformen, Nachverdichtung, Umnutzung und die Aktivierung bestehenden Wohnraums gesetzt werden.

Andreas Lukas hob das Engagement junger Menschen in Koblenz hervor: „Ich bin beeindruckt von der Energie und dem Verantwortungsbewusstsein vieler junger Menschen, die sich aktiv für bezahlbaren Wohnraum einsetzen. Die Stadt Koblenz ist sich ihrer Verantwortung bewusst und hat mit dem Bebauungsplan für das neue Wohnquartier auf der Niederberger Höhe und dem Übertragungsvertrag für das Quartier Moselbogen im vergangenen Jahr zwei konkrete Projekte auf den Weg gebracht.“

Friederike Klar stellte das Hausprojekt der Studierendenschaft vor, das kurzfristiges Wohnen für Pendelnde ermöglicht und gemeinschaftliches Leben fördert. Sie betonte: „Gemeinnützige Initiativen haben es auf dem Wohnungsmarkt besonders schwer. Das Grundbedürfnis Wohnen darf nicht dem Markt überlassen werden.“

Auch Heather Kuchera unterstrich die Bedeutung bezahlbarer und sicherer Unterkünfte, insbesondere für internationale Studierende, und sprach sich für den weiteren Ausbau studentischer Wohnheime aus.

Zum Abschluss bestand Einigkeit unter den Teilnehmenden: Koblenz braucht deutlich mehr bezahlbaren – insbesondere studentischen – Wohnraum, um jungen Menschen eine sichere und lebenswerte Perspektive in der Stadt zu bieten. Die Diskussion zeigte zugleich, dass es politische Gestaltungskraft braucht, um Wohnen sozial gerecht, klimafreundlich und zukunftsfest zu organisieren.

Pressemitteilung Grüne Koblenz

Zum Abschluss bestand Einigkeit unter den Teilnehmenden: Koblenz braucht deutlich mehr bezahlbaren – insbesondere studentischen – Wohnraum, um jungen Menschen eine sichere und lebenswerte Perspektive in der Stadt zu bieten. Foto: Grüne Koblenz

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Karl Matheis: Eine unendliche Geschichte, alle Beteiligten sollten mal darüber nachdenken, ob sie heute ein Haus bauen würden mit Plänen aus den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts! Bei Straßen wollen wir dies offensichtich machen.
  • Rainer Hohn: Wenn man um Cannabis so nen Wind machen würde, wie man hier unreflektiert und regelmässig den Alkohol feiert, würden sich alle wieder aufregen. Ein toxisches Nervengift, welches unter allen Drogen die meisten Toten zu verantworten hat.
  • illgen: was soll der mist dann . wenn sich jeder mal an die eigene nase packt dann würde es nicht da so gefährlich sein . auch die bussfahrer sollten sichmal sn die eigene nase packen und dort langsamer fahren.
Wir helfen im Trauerfall
Dauerauftrag 2026
Wir helfen im Trauerfall
Regionales aus Ihrem Hofladen
Ostern -Filiale Mülheim-Kärlich
Imagewerbung
Unterstützeranzeige - Verena Schütz-
Mitarbeiter*in als Sekretariatskraft m/w/d
Dusch WC - Unterboden
Stellenausschreibung Koch/Köchin
Empfohlene Artikel
9

Koblenz. In der kommenden Ratssitzung wird die Fraktion der Grünen gemeinsam mit SPD und Die Linke-PARTEI. Einheitsbäume für Koblenz beantragen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Manuela Helmes, Monika Müller, Larissa Schulik, Marlis Knappe vom Freundschaftskreis Friedensdorf mit den Gästen Oberbürgermeister Dirk Meid und Nicolas Cordes.
17

Freundschaftskreis Friedensdorf Mayen

Es geht um die Kinder

Mayen. Der Freundschaftskreis Friedensdorf war mit einem Information- und Verkaufsstand auf dem Frühlingsfest „Frühlingserwachen“ dabei. Es geht um die Hilfe für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten der Welt.

Weiterlesen

Die Mannschaft der SSG Mayen.
54

SSG Mayen verpasst Rheinlandliga-Aufstieg um nur vier Ringe

Dramatik bis zum letzten Schuss

Mayen. Dramatischer hätte der Aufstiegswettkampf zur Rheinlandliga im Luftgewehr kaum verlaufen können: Die „Adler“ der SSG Mayen kämpften am 8. März in Inden-Altdorf bis zum letzten Schuss um den Sprung in die dritthöchste Liga – und verpasste den Aufstieg am Ende denkbar knapp um lediglich vier Ringe.

Weiterlesen

Symbolbild.
363

Zuvor hatte er um Einlass gefordert und mit Pfefferspray gesprüht

16.03.: 39-Jähriger vor der Wohnungstür niedergestochen

Köln. Am Montag, den 16. März, gegen 18 Uhr, soll ein 30-jähriger Bewohner der Staffelsbergstraße in Köln-Blumenberg bei einem Streit in einem Mehrfamilienhaus einen 39-jährigen Mann mit einem spitzen Gegenstand schwer verletzt haben. Zuvor soll das Opfer zusammen mit mehreren Begleitern lautstark vor der Wohnungstür Einlass gefordert und den 30-Jährigen mit Pfefferspray angegriffen haben.

Weiterlesen

Dienstleistungen
Justizbeschäftigte/n (m/w/d)
Gartenbau
Thomas Probstfeld
Wir helfen im Trauerfall
Imageanzeige - Dauerauftrag
Lossprechung Elektro Innung
Anzeige Pascal Rowald - Bürgermeisterwahl 2026
Wahlkampf
Frühlingsmarkt in Adenau
Frühlingsmarkt Adenau
Wahlwerbung Thomas Meyer