Politik | 31.07.2018

CDU-Kreisverband Neuwied gratulierte einem politischen Urgestein

Heinz Schwarz feierte 90. Geburtstag

Empfang zu Ehren des Christdemokraten der ersten Stunde

Der geschäftsführende Kreisvorstand, CDU-Landtagsfraktionsvorsitzender Christian Baldauf und weitere politische Weggefährten und Funktionsträger gratulierten Heinz Schwarz zum 90. Geburtstag.privat

Kreis Neuwied. Heinz Schwarz ist ein politisches Urgestein der CDU Neuwied und selbst Teil der politischen Geschichte der Bundesrepublik. Der Christdemokrat der ersten Stunde war Bürgermeister, Landtagsabgeordneter, rheinland-pfälzischer Innenminister und Bundestagsabgeordneter. Der Leubsdorfer ist seinen Wurzeln und seinem Heimatort immer treu geblieben, auch wenn er auf den großen politischen Bühnen der Bundesrepublik vieles bewirkt hat.

Bei allen 65 Bundesparteitagen dabei

Über 70 Jahre CDU Deutschland bedeuten auch sieben Jahrzehnte Heinz Schwarz. Der Mann hat an allen 65 Bundesparteitagen der CDU-Geschichte teilgenommen. Er war 1950 bei der Wahl Konrad Adenauers zum ersten Parteivorsitzenden dabei. Und er hat Aufstieg und Fall von Ludwig Erhard und Kurt Georg Kiesinger genauso erlebt wie die Ära Helmut Kohl und den Aufstieg Merkels. „Helmut Kohl und mich verband eine enge Freundschaft“, verriet Schwarz im Kreise seiner Parteifreunde in Neuwied. Und so war es für ihn auch eine Selbstverständlichkeit, mit dem Bundeskanzler Helmut Kohl nach Bonn zu wechseln.

Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel gehört zu den Nachfolgern von Heinz Schwarz in beiden Positionen. Beim Geburtstagsempfang gratulierte er im Namen der CDU-Familie und unterstrich, Heinz Schwarz habe die Bundesrepublik mit aufgebaut. Er habe mitangepackt und die demokratische Entwicklung des Landes vorangetrieben. Dieser Antrieb sei ihm bis heute ein Herzensanliegen, und daher sei die CDU dankbar, dass sie einen solchen Demokraten als Berater und Freund in ihrer Mitte habe.

Neben den Funktionsträgern aus dem Kreis Neuwied war auch Christian Baldauf, Fraktionsvorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, nach Neuwied gekommen, um die Glückwünsche der CDU Rheinland-Pfalz zu überbringen. Heinz Schwarz sei ein ganz Großer der CDU im Land, dankte Baldauf dem Jubilar für sein jahrzehntelanges Engagement: „Er lebt für die CDU und hat sich dem Allgemeinwohl verpflichtet. Sein Engagement ist vorbildhaft und hat viele Generationen geprägt.“

Veränderte Streitkultur

Fragt man Heinz Schwarz nach den Unterschieden der Politik von früher und heute, wird er deutlich: „Früher waren die Diskussionen rabiater als heute, da wurde mehr Klartext gesprochen“, sagt Schwarz. Heute heiße es dagegen immer: „Seid vorsichtig, tut euch nicht allzu weh.“ Das sei schade, aber vermutlich nicht zu vermeiden. „Wenn wir früher stritten, hieß es in den Medien, wir hätten diskutiert, heute wird immer von Zank geschrieben.“ Aber Zank wolle kein Bürger. „Heute darf man sich nicht mehr zanken, heute muss man sich lieben“, bemängelt Schwarz.

Mit nur 31 Jahren im Landtag

Im Jahr 1947 trat Heinz Schwarz der CDU bei. Zwei Jahre später wurde er Geschäftsführer des CDU-Kreisverbands Neuwied. Im Laufe der Jahre hatte er zahlreiche weitere Ämter innerhalb der Partei inne. So war er zum Beispiel von 1952 bis 1954 Landessekretär der Jungen Union (JU) in Rheinland-Pfalz und von 1955 bis 1961 Bundessekretär der JU Deutschlands. Von 1961 bis 1964 war Heinz Schwarz Landesgeschäftsführer der CDU Rheinland-Pfalz und von 1969 bis 1980 Vorsitzender des CDU-Bezirksverbands. Von 1959 an saß er mit nur 31 Jahren für die CDU im Landtag. 1971 wurde er Innenminister im Kabinett des damaligen Ministerpräsidenten Helmut Kohl. 1976 wechselte er in den Deutschen Bundestag, wo er Mitglied im Auswärtigen Ausschuss war.

Pressemitteilung CDU-Kreisver-

band Neuwied

Der geschäftsführende Kreisvorstand, CDU-Landtagsfraktionsvorsitzender Christian Baldauf und weitere politische Weggefährten und Funktionsträger gratulierten Heinz Schwarz zum 90. Geburtstag.Foto: privat

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