Politik | 08.01.2018, 11:40 Uhr

Bündnis 90/Die Grünen - Fraktion im Rat der Stadt Remagen und Ortsverband Remagen

Hochwasser, Bahnlärm und langfristige Politikgestaltung

Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner und Bürgermeisterkandidat Björn Ingendahl zu Gast bei den Kreisgrünen in Remagen

MdB Tabea Rößner übergibt dem Bürgermeisterkandidaten Björn Ingendahl einen Stärkungstrunk.Privat
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Remagen. Bereits in der ersten Woche des neuen Jahres trafen sich die Kreisgrünen zu ihrer Mitgliederversammlung. Die Veranstaltung begann verspätet, weil der geplante Tagungsort am Rheinufer in Remagen wegen Hochwassers bereits nicht mehr erreichbar war. Im Gasthaus „Löffel“ fand die Versammlung jedoch einen schnellen und guten Ersatz und Gastrednerin Tabea Rößner, Grünen-Bundestagsabgeordnete aus Kaiserslautern, hatte mit dem Klimawandel und dem Rheinhochwasser ein gutes Einstiegsthema. So habe man sich bei den Jamaika-Gesprächen über eine schwarz-gelb-grüne Koalitionsregierung bereits weitgehend über Maßnahmen gegen den Klimawandel und seine Auswirkungen geeinigt. Diese Einigungen etwa mit Blick auf Schritte zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes sei sogar weiter gediehen, als es vorher jemals denkbar gewesen sei, so die Abgeordnete. Überhaupt seien die Sondierungsgespräche in vielen Punkten sehr positiv verlaufen und daher seien alle sehr überrascht gewesen über den plötzlichen Sinneswandel der „Lindner-Truppe“ und den Abbruch der Verhandlungen.

Die geplatzten Jamaika-Gespräche und die sich jetzt andeutenden langwierigen Verhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD, so Tabea Rößner, hätten derzeit ihre negativen Auswirkungen bis auf die kommunale Ebene. So gebe es im Verkehrsministerium derzeit keine Führungspersonen, die man auf die Bahnsituation in Remagen beziehungsweise im Rheintal allgemein ansprechen könne.

Zur Zeit könne man eigentlich überhaupt nicht von Verkehrspolitik in und aus Berlin reden. Alles warte auf die neue Regierung, die, wenn sie denn als GroKo käme, nicht vor Mitte des Jahres arbeitsfähig sein könne.

Neben Tabea Rößner war zweiter Hauptgast des Abends der Remagener unabhängige Bürgermeisterkandidat Björn Ingendahl, der sich den Grünen-Mitgliedern vorstellte und sein Wahlprogramm in den wichtigsten Punkten vortrug. Auch hier ging es um die Sicherung des Öffentlichen Personennahverkehrs, die Lärmbelästigung durch B 9 und Bahntrasse auf Remagener Stadtgebiet und notwendige Reaktionen auf die Auswirkungen des Klimawandels. Gerade mit Blick auf immer häufiger auftretenden Starkregen und andere zukünftig zunehmende Probleme wie eben das Rheinhochwasser müssten endlich Konzepte entwickelt und umgesetzt werden. Anstatt immer scheinbar erneut überrascht auf Schäden zu reagieren, müsse endlich umfassend Vorsorge betrieben werden. Vor allem sollte die Politik sehr viel enger mit den Bürgerinnen und Bürgern kommunizieren. Sollte er die Wahlen in Remagen am 4. März gewinnen, so werde er als Bürgermeister sofort öffentliche Bürgergespräche in allen Ortsteilen einführen. Dabei sollten nicht nur Informationen seitens der Verwaltung vorgetragen werden, sondern vor allem auch die Bürgerinnen und Bürger ihre Probleme ansprechen und Vorschläge einbringen können.

Bever die Mitgliederversammlung zu Parteifragen überging, unter anderem den Wahlen der Delegierten zum Bundesparteitag der Grünen, überreichte die Abgeordnete Tabea Rößner Björn Ingendahl als Gastgeschenk einen Stärkungstrunk und wünschte dem Bürgermeisterkandidaten viel Erfolg bei den anstehenden Wahlen.

Pressemitteilung

Bündnis 90/Die Grünen - Fraktion im Rat der Stadt Remagen und Ortsverband Remagen

MdB Tabea Rößner übergibt dem Bürgermeisterkandidaten Björn Ingendahl einen Stärkungstrunk.Foto: Privat

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