Wichtige Übung der Feuerwehr Koblenz
Hochwasserschutz auch bei Niedrigwasser
Am Sonntagmorgen wurde im Koblenzer Stadtteil Ehrenbreitstein die mobile Hochwasserschutzeinrichtung getestet
Koblenz. In Ehrenbreitstein wurde am Sonntagmorgen die mobile Hochwasserschutzeinrichtung durch die Feuerwehr aufgebaut und auf Funktionalität geprüft. Trotz des aktuell niedrigen Wasserstandes von Rhein und Mosel ist die Feuerwehr aufgrund vergangener Hochwasser und Unwetterlagen auf das Schlimmste gut vorbereitet. Bilder, die einigen Feuerwehrkameraden noch genau vor Augen stehen, sollen dank der modernen Hochwasserschutzanlage in Ehrenbreitstein niemanden mehr erschüttern. Insgesamt sind in Ehrenbreitstein auf 160 Metern Hochwasserschutzeinrichtungen erbaut worden. An nur fünf Stellen muss im Ernstfall die Feuerwehr eingreifen und die mobile Hochwasserschutzwand einsetzen. Im Bereich des Bahnhofes müssen vier Stellen durch Dammbalken geschützt werden und die Straße Im Teichert wird komplett durch eine Dammbalkensperre abgesichert.
Hoher Schutz in Ehrenbreitstein
Insgesamt wird in Ehrenbreitstein von einem besonders hohen Schutz gesprochen . Erst ab einem Pegelstand über 10,80 Meter kommt es hier zum Wassereinbruch in das geschützte Gebiet. Auch bei diesem Probeaufbau, der einmal jährlich durchgeführt werden muss, lief alles nach Plan. Die elf Kameraden, die an diesem Morgen von der Freiwilligen Feuerwehr Ehrenbreitstein zum Üben bereit standen, waren zufrieden. Unterstützt wurde der Aufbau durch die Kollegen der Berufsfeuerwehr. Auch einige Vertreter der örtlichen Fraktionen kamen, um den Probeaufbau zu begutachten, wie Herr Manfred Diehl der CDU. Als Behörde im Land war die SGD Nord durch Herr Wilfried Geil und Herr Malte Krämer vertreten.
Pressemitteilung der
Feuerwehr Koblenz
