Politik | 11.02.2020

Landesgartenschau Bad Neuenahr-Ahrweiler 2022 gGmbH

Impulse für die heimische Wirtschaft

Infoveranstaltung für Gastronomen, Hoteliers und Einzelhändler

Regina Eckert, Christian Dübner, Konrad Kreuzberg, Jörn Kampmann, Bernd Kiesheyer und Annika Kailing (v.l.n.r.) informierten die Vertreter der heimischen Wirtschaft über den Stand der Planungen, die weiteren Schritte zur Vorbereitung der Landesgartenschau 2020 und die Erfahrungen mit der Bundesgartenschau in Koblenz.Foto: Rudat

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Landesgartenschaugesellschaft hatte zu einem Informationsabend für Vertreter der heimischen Wirtschaft in die Kleine Bühne im Kurpark eingeladen. Nach einer kurzen Begrüßung durch Bürgermeister Guido Orthen erläuterte Geschäftsführer Jörn Kampmann das Konzept der Landesgartenschau. Sie steht unter dem Leitthema „Gesunde Stadt – gesundes Leben“ und soll den Besuchern mit den unterschiedlichsten Angeboten die vielfältigen Aspekte von Gesundheit, Lebensqualität und Lebensfreude nahebringen. Das zentrale Element ist dabei die Ahr, die nicht nur die einzelnen Themenparks miteinander verbindet, sondern auch als Symbol für lebenspendendes Wasser steht. Auf einer Länge von sechs Kilometern und einer Fläche von 30 Hektar werden vom 20. April bis 16. Oktober rund 3000 Veranstaltungen durchgeführt. Dazu werden etwa 800.000 Besucher erwartet.

Jörn Kampmann wies im weiteren Verlauf auf die enormen Chancen hin, die eine derartige Großveranstaltung für die Stadt bietet. Sie kann Investitionsimpulse für eine grundlegende und dauerhaft gesunde Stadtentwicklung liefern. Sie ermöglicht eine nachhaltige Verbesserung der Infrastruktur und setzt Impulse für die heimische Wirtschaft. Nicht zuletzt steigert sie die Medienpräsenz der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und sorgt so für eine positive Entwicklung des Tourismus im gesamten Ahrtal. Ohne die Landesgartenschau wären derartige Investitionen nicht zu realisieren, schon weil sie die finanziellen Möglichkeiten des städtischen Haushalts bei weitem übersteigen würden.

Eine derartige Großveranstaltung kann auch wirtschaftlich ein Erfolg sein, das hat die Bundesgartenschau in Koblenz gezeigt. Die Laga-Gesellschaft hatte deshalb Besucher aus der Stadt am Rhein eingeladen, die über ihre Erfahrungen berichteten. Der Einzelhändler Konrad Kreuzberg wies in seinem Beitrag auf die enormen Umsatzpotentiale hin, die ein Event wie die Gartenschau bietet. Voraussetzung sind allerdings attraktive Angebote und ein besonderes Engagement der Mitarbeiter.

Positive Entwicklung für Tourismus und Wirtschaft

Über besonders erfreuliche Zahlen konnten Bernd Kiesheyer und Annika Kailing, Inhaber von zwei Hotels in Koblenz, berichten. Sie schilderten eindrücklich und mit harten Zahlen untermauert die Entwicklung des Übernachtungsgewerbes in der Stadt. Die Auslastung ihrer Häuser war nicht nur während der Gartenschau wesentlich höher als zuvor, sondern auch in der gesamten Zeit danach. Sie sehen die Ursache darin, dass die Stadt Koblenz erheblich an Attraktivität gewonnen hat, und zwar nicht nur bei Touristen, sondern auch bei ansiedlungswilligen Unternehmen.

Dieser Erfolg wurde möglich, weil sich die Betriebe intensiv auf die Bundesgartenschau vorbereitet hatten, aber auch, weil die Bürger der Stadt engagiert bei der Sache waren. Bernd Kiesheyer formulierte es so: „Jeder Koblenzer ist ein Botschafter der Bundesgartenschau gewesen“.

Anschließend erläuterte Christian Dübner von der Industrie- und Handelskammer Koblenz ausführlich die zahlreichen und vielfältigen Angebote, die die IHK den Unternehmen in der Kreisstadt unterbreitet, um sie bei der Vorbereitung auf die Landesgartenschau zu unterstützen.

Zum Schluss der Veranstaltung stellte Regina Eckert den Freundeskreis Landesgartenschau vor. Der Verein versteht sich als Verbindungsglied zwischen Menschen, die Ideen zur Gestaltung beisteuern und denen, die sie umsetzen können. Er strebt unter dem Motto „Mach mit, sei dabei“ eine aktive Partnerschaft mit Laga-Gesellschaft an.

Abschließend wies Geschäftsführer Jörn Kampmann noch darauf hin, dass es in Zusammenarbeit mit der IHK, dem Citymanagement und den Werbegemeinschaften von Ahrweiler und Bad Neuenahr in nächster Zeit eine Reihe von Veranstaltungen geben wird, die sich damit befassen, wie die Unternehmen die Landesgartenschau unterstützen können, was die Betriebe zur Vorbereitung leisten müssen, wie die Außenwerbung gestaltet wird und vieles mehr.

Regina Eckert, Christian Dübner, Konrad Kreuzberg, Jörn Kampmann, Bernd Kiesheyer und Annika Kailing (v.l.n.r.) informierten die Vertreter der heimischen Wirtschaft über den Stand der Planungen, die weiteren Schritte zur Vorbereitung der Landesgartenschau 2020 und die Erfahrungen mit der Bundesgartenschau in Koblenz.Foto: Rudat

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