Politik | 15.01.2024

Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes nominiert einstimmig Silke Billker für die Wahl am 9. Juni

In Mülheim-Kärlich kandidiert erstmals eine Stadtbürgermeisterkandidatin

Nach ihrer einstimmigen Wahl freute sich Silke Billker (2. von rechts) über die Glückwünsche von Vertretern der drei politischen Ebenen Stadt, Verbandsgemeinde und Landkreis: Der Mülheim-Kärlicher CDU-Vorsitzende Max Nikenich (links), die stellvertretende CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Natalja Kronenberg (2. von links) und der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Horst Hohn (rechts). Foto: Ruth Baulig

Mülheim-Kärlich. Exakt 50 Jahre, von 1969 bis 2019, wurde Mülheim-Kärlich von Bürgermeistern geführt, die von der örtlichen CDU nominiert wurden. Geht es nach dem Willen der Christdemokraten, wird diese Erfolgsgeschichte in der neuen Wahlzeit 2024-2029 wieder fortgesetzt. Mit Silke Billker geht erstmals in der Geschichte der Stadt eine Frau in das Rennen um das wichtige Amt.

„Starke Rede, starkes Ergebnis“, mit diesen Worten kann man die Nominierung der Christdemokratin zusammenfassen. Silke Billker ist fest in Mülheim-Kärlich verwurzelt und engagiert sich in zahlreichen Vereinen und Organisationen. Egal ob als Vorsitzende des Fördervereins an der Grundschule Urmitz-Bahnhof, als derzeitige stellvertretende Schulelternsprecherin am Mittelrhein-Gymnasium oder als aktives Mitglied in der evangelischen Kirchengemeinde sowie bei den Glücksrittern: Sie weiß, was es heißt, ehrenamtlich tätig zu sein und bringt daher auch die notwendige Wertschätzung für das vielfältige Vereinsleben in Mülheim-Kärlich mit. Als Diplom-Verwaltungswirtin hat sie mit ihrer Verwaltungsausbildung auch die notwendigen beruflichen Voraussetzungen für das Amt. Was besonders an ihr geschätzt wird, ist neben ihrem Fachwissen auch ihre Tatkraft und ihr Durchsetzungsvermögen. Beides setzt sie gerne ein, ohne ihre bekannte vermittelnde Art zu vernachlässigen. Für die erfolgreiche Entwicklung einer Stadt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, in welcher auch die Bürokratie zunimmt, ist dies besonders wichtig. In ihrer Vorstellungsrede stellte Silke Billker ihre politischen Ziele vor. Aufbauend auf den Ausführungen des CDU-Fraktionsvorsitzenden Joachim Rünz zog sie auch ein Fazit der aktuellen Situation. Besonders wichtig ist ihr die Kommunikation. Nicht nur am Beispiel der Errichtung der Containeranlage im Stadtteil Kärlich wird deutlich, dass hier Verbesserungsbedarf besteht. Jährliche Einwohnerversammlungen sind laut Gemeindeordnung erforderlich, wurden aber in den letzten Jahren nicht mehr regelmäßig durchgeführt. Und auch beim Thema Verkehr sei Handlungsbedarf gegeben. „Das ist eines der wichtigsten Themen für die Bevölkerung. Wir haben fast 9.700 angemeldete Fahrzeuge im Stadtgebiet. Auch der Durchgangsverkehr bereitet vielen Sorgen“, so Silke Billker. Insbesondere Senioren, Kindern und Familien kommen Maßnahmen zur barrierefreien Nutzung der Verkehrsanlagen zugute. Gemeinsam mit dem neuen CDU-Team für den Stadtrat möchte sie diese und weitere akute Probleme angehen. „Mülheim-Kärlich ist eine tolle Stadt mit tollen Menschen. Aber Stillstand ist bekanntlich Rückschritt. Deshalb wollen wir die Stadt positiv weiterentwickeln – mit bestmöglicher Bürgerbeteiligung und Bürgerinformation“, so Silke Billker. Den breiten Zuspruch des CDU-Stadtverbandes hierfür hat sie, wie bei der Aussprache über ihre Vorstellungsrede und beim nachfolgenden Abstimmungsergebnis deutlich wurde: Die Kandidatin wurde einstimmig, ohne Gegenstimme, für die Wahl des Stadtoberhauptes nominiert, die im Rahmen der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 erfolgt.

Pressemitteilung des CDU-

Stadtverbandes Mülheim-Kärlich

Nach ihrer einstimmigen Wahl freute sich Silke Billker (2. von rechts) über die Glückwünsche von Vertretern der drei politischen Ebenen Stadt, Verbandsgemeinde und Landkreis: Der Mülheim-Kärlicher CDU-Vorsitzende Max Nikenich (links), die stellvertretende CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Natalja Kronenberg (2. von links) und der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Horst Hohn (rechts). Foto: Ruth Baulig

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