Ergebnisse der Landtagswahl 2021 in Rheinland-Pfalz

Jennifer Groß gewinnt im Wahlkreis 6

15.03.2021 - 11:16

Montabaur/Ransbach/Baumbach/Wallmerod/Wirges. Am Sonntag hatten die Bürgerinnen und Bürger auch im Wahlkreis 6 eine Antwort auf die Frage zu liefern, welcher Kandidat oder Kandidatin die Region künftig im rheinland-pfälzischen Landtag vertreten soll. Die politischen Parteien blicken dabei auf einen Wahlkampf zurück, den es in dieser Form noch niemals gegeben hat. Durch die Corona-Pandemie fehlten den Bewerbern die Kontaktmöglichkeiten zum Bürger: Die sonst obligatorischen Infostände fanden nicht statt, der klassische Wahlkampf an der Haustüre fiel komplett aus. Stattdessen setzten die Parteien vermehr auf Online-Veranstaltungen. Trotz den ungewöhnlichen Bedingungen entwickelte sich ein spannender politischer Wettkampf.

Nun steht das Ergebnis fest und die Wählerinnen und Wähler im Wahlkreis 6 (VG Montabaur, VG Ransbach-Baumbach, VG Wallmerod und VG Wirges) haben entschieden:

Jennifer Groß (CDU) erreichte 39,4 % der Wählerstimmen und zieht somit per Direktmandat in den Mainzer Landtag ein. Die weiteren Ergebnisse im Überblick:

  • Caroline Albert-Woll (SPD): 23,6 %
  • Gunnar Bach (Grüne): 9,9 %
  • Jürgen Nugel (AfD): 6,5 %
  • Thomas Roth (FDP): 6,3 %
  • Melanie Leicher (Freie Wähler): 10,7 %
  • Thomas Robert Becker (Die Linke): 3,6 %

Die Wahlbeteiligung im Wahlkreis 6 betrug 65,4 %.

Alle Wahlergebnisse der Region gibt es >hier<.

„Wie fühlen Sie sich nach der Wahl?“ – Auf diese Frage antwortet Jenny Groß gegenüber BLICK aktuell unmittelbar nach Bekanntwerden ihres Wahlsieges: „Nach einem langen Wahlkampf, der unter völlig anderen und auch anfangs beinahe täglich ändernden Rahmenbedingungen stattfand, bin ich heute einfach nur persönlich dankbar, dass das Engagement bei den Erststimmen honoriert wurde. Mit 17.258 Stimmen habe ich ein großes Vertrauen meiner Wählerinnen und Wähler erhalten, das ist mein Ansporn, weiter mit Herzblut, Engagement und getreu meinem Motto, nah dran zu sein, mein Direktmandat auszuführen. Der Wahlkampf war lange, am 1. Oktober habe ich diesen gestartet und nach sehr vielen Hunderten von Kilometern, die ich lief, bin ich sportlich recht gut unterwegs, das ist das Schöne daran. Bitter ist das Ergebnis der CDU bei den Zweitstimmen. Hier habe ich mich sehr gewundert, dass Beförderungsskandale, Bildungschaos, schlechte finanzielle Ausstattung der Kommunen und vieles mehr ins 31. Jahr gehen. Am Ende haben wir als CDU unser Ziel nicht erreicht. Ab heute, einen Tag nach der Wahl, werden wir in verschiedenen Gremien eine Wahlanalyse durchführen und die Probleme klar benennen. Es muss Änderungen geben, welche, werden die Dialoge zeigen. Wichtig ist, den Wählerauftrag gut und im Sinne aller anzunehmen, sodass wir als CDU eine starke Oppositionsarbeit leisten. Ich freue mich aber nun trotz allem, dass erstmal die Wahl vorbei ist und wir wieder mit voller Kraft unsere parlamentarische Arbeit beginnen können. Für die Heimat und die Menschen!“ -MX-

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Franz-Josef Dehenn:
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juergen mueller:
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Brauchtum in Gefahr

aus Oberwinter:
Die von "näher dran" wissen, was da so seit Jahren und Jahrzehnten so (schief) gelaufen ist. Mit Corona hat das nicht viel zu tun. Die Berichterstattung wird oberflächlich gehalten um gewissen Personen nicht zu nahe zu treten. Diese Katastrophe war vorauszusehen - aber nicht abwendbar....
K. Schmidt:
Warum wird in dem Bericht so oft auf Corona hingewiesen? Oberwinter hat über 3.700 Einwohner, plus Potential aus den Nachbarorten. Wenn dann ein Verein dort nur 15 Mitglieder hat, hat das mit Corona doch nix zu tun. Es gibt Traditionsvereine, die zeitgemäß fortbestehen können. Schützenvereine gehören...
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