Politik | 15.05.2019

Junge Union besprach vor Ort Thematik des Bahnhofs Kobern-Gondorf

Josef Oster unterstützt Anliegen

V.li. Hans-Jürgen Kalter, Josef Oster, Jörg Johann, Daniel Hastenteufel, Julius Weber, Lukas Hilgert, Annemie Puth und Maternus Dötsch.Foto: privatprivat

Kobern-Gondorf. Dass der Kobern-Gondorfer Bahnhof nicht barrierefrei ist, kaum Gleisüberdachung bietet und häufig starke Verschmutzungen aufweist, ist der Jungen Union Kobern-Gondorf ein Dorn im Auge. Nachdem Maternus Dötsch und Christian Comes im Januar in Berlin die Gelegenheit nutzten, um den Wahlkreisabgeordneten Josef Oster, MdB auf die Situation aufmerksam zu machen, erfolgte nun ein Termin vor Ort. Hier konnten Vertreter der JU sowie Interessierte der CDU auf die Problematiken hinweisen.

Der ehemalige Eisenbahner Hans-Jürgen Kalter, der das Anwesen gut kennt, sowie Oscar Schmidt, Bauingenieur i.R., konnten zur Diskussion gutes Fachwissen beitragen und die Christdemokraten bei ihrem Anliegen unterstützen. Julius Weber und Lukas Hilgert wiesen auf die alltägliche Situation hin, dass vor allem morgens, wenn viele Schüler und Pendler zur gleichen Zeit den Nahverkehr nutzen möchten, man bei schlechter Wetterlage wortwörtlich im Regen stehen gelassen wird, da die Gleisüberdachung nicht ausreiche und man sonst bis in die Unterführung stehe.

JU Ratskandidat Daniel Hastenteufel, der Vater dreier Kinder ist, sprach die Hauptproblematik der Barrierefreiheit an: „Mütter mit Kinderwägen sind immer auf fremde Hilfe angewiesen. Das kann kein Dauerzustand sein.“ Man kam zu dem Schluss, dass zur Überwindung der Barrieren die Umsetzung zweier Aufzüge kaum realisierbar sind, da die Gemeinde dafür anfallende Kosten nicht tragen könne und die Bahn dazu aufgrund zu niedriger Fahrgastzahlen nicht bereit sei.

Um aber kurz- bis mittelfristig einen barrierefreien Übergang wieder bieten zu können, diskutierte man über zu den Aufzügen alternative Lösungen. Möglich sei eine durch Ampeln, Schranken und akustischen Signalen gesicherte direkte Überquerung der Gleise 1 und 2, welche keine ständige personelle Hilfe seitens der Bahn sowie keine großen baulichen Eingriffe erfordere. „In Friedrichssegen an der Lahn ist bereits ein solch moderner Bahnübergang. Für unseren Bahnhof wäre das eine echte Lösung und ein Schritt in die richtige Richtung.“, so Maternus Dötsch zur Idee.

Josef Oster sowie alle anderen Anwesenden begrüßten diesen Vorschlag. Die Junge Union möchte hierzu nun ein Konzept erarbeiten, welches der Bundestagsabgeordnete dann gerne mit einem hohen Bahnvertreter besprechen möchte.

Pressemitteilung der

JU Kobern-Kondorf

V.li. Hans-Jürgen Kalter, Josef Oster, Jörg Johann, Daniel Hastenteufel, Julius Weber, Lukas Hilgert, Annemie Puth und Maternus Dötsch.Foto: privatprivat

V.li. Hans-Jürgen Kalter, Josef Oster, Jörg Johann, Daniel Hastenteufel, Julius Weber, Lukas Hilgert, Annemie Puth und Maternus Dötsch.Foto: privatprivat

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