Politik | 05.10.2019, 12:55 Uhr

Erfolgreicher Notinseltag auf dem Luisenplatz

Jugendbeirat stellte Kindern und Eltern das Projekt Notinsel vor

Mit viel Freude hat der Jugendbeirat seinen Stand auf dem Luisenplatz aufgebaut.Foto: privat

Neuwied. Wenn Kinder in Not sind, Angst haben oder Hilfe brauchen, dann können sie sich in Neuwied an die Notinseln wenden – Geschäfte und Einrichtungen, die mit dem Notinsel-Aufkleber gekennzeichnet sind und in denen Kindern in jedem Fall geholfen wird.

Um interessierten Neuwiedern das Projekt „Notinsel“ vorzustellen, hat der Jugendbeirat der Stadt Neuwied mit Unterstützung des Netzwerks Innenstadt und des städtischen Kinder- und Jugendbüros erneut einen Notinseltag organisiert. Die Notinsel ist ein deutschlandweites Projekt der Stiftung Hänsel + Gretel, das der damalige Jugendbeirat vor sieben Jahren in Neuwied eingeführt hat. Heute gibt es in der Neuwieder Innenstadt und den Stadtteilen mehr als 40 Notinseln, davon etwa 16 in der Fußgängerzone. Nun informierten die Jugendbeiratsmitglieder an ihrem Infostand auf dem Luisenplatz zahlreiche Eltern und Kinder über das Projekt.

Die Notinselgeschäfte in der Innenstadt gaben sich mit bunten Luftballons zu erkennen, und die Notinsel Hunkemöller bot eine Kinderschmink-Aktion an. Die kleinen Neuwieder erfreuten sich außerdem an einer viel besuchten Hüpfburg und einer Mal- und Bastelstation des Jugendbeirats, an der unter anderem Buttons mit dem Notinsellogo gestaltet wurden. Highlight des Notinseltages war die vom Jugendbeirat erstellte Notinsel-Rallye, bei der die Kinder Aufgaben in der ganzen Innenstadt erledigen und so spielerisch die Notinsel-Geschäfte kennenlernen konnten.

Rund 50 Kinder nahmen daran teil und sicherten sich so die Chance auf einen der Preise. Die Gewinner werden in der nächsten Jugendbeiratssitzung am Mittwoch, 16. Oktober gezogen und schriftlich benachrichtigt. Insgesamt freuten sich die Organisatoren über viele interessierte Kinder und Eltern sowie den Besuch und die tatkräftige Unterstützung von Bürgermeister Michael Mang und Herbert Woidkte, der neben Fürstin Isabelle zu Wied Schirmherr des Projekts „Notinsel“ in Neuwied ist.

Pressemitteilung der Stadt Neuwied

Die Jugendbeiratsmitglieder Madeleine Kopp und Max Schneider haben fleißig Luftballons an Kinder verteilt.Foto: privat

Die Jugendbeiratsmitglieder Madeleine Kopp und Max Schneider haben fleißig Luftballons an Kinder verteilt.Foto: privat

Mit viel Freude hat der Jugendbeirat seinen Stand auf dem Luisenplatz aufgebaut.Foto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Hausmeister, bis auf Widerruf
Zukunft trifft Tradition KW 35
50 Jahre Altstadtfest Meckenheim
kostenfreie Anzeige aus 2+1
Titel-Anzeige
Ahrweiler Weinwochen
Sonderseiten Mittler/Pfaffinger
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Lina Näkel vom SV Blau-Gelb Dernau
257

Hannover/Dernau. Das letzte nationale Großereignis des Jahres fand, wie auch die Finals 2026, vom 28. bis 30. August in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover statt. Lina Näkel vom SV Blau-Gelb Dernau, die für die LG Kreis Ahrweiler startet, hatte sich bereits im Mai in Limburgerhof für die Deutsche Meisterschaft im Siebenkampf in der Altersklasse W15 qualifiziert.

Von Jürgen Wolff aus Dernau

Weiterlesen

Der WKB sorgt in Mayen weiter für erheblichen Verwaltungsaufwand. Sieben von neun Abrechnungseinheiten stehen noch aus. Die FWM fordert deshalb vor weiteren Schritten eine vollständige Kostenbilanz.
494

Mayen. Zwei von neun Abrechnungseinheiten sind beim wiederkehrenden Straßenausbaubeitrag (WKB) bislang bearbeitet – doch bereits jetzt sorgt das Verfahren für erheblichen Verwaltungsaufwand. Nach Angaben der Freien Wähler Mayen (FWM) sind inzwischen mehr als 500.000 Euro an internen und externen Kosten angefallen. Gleichzeitig gibt es Forderungen nach zusätzlichem Personal, um den entstandenen Bearbeitungsstau abzubauen.

Von Michael Helsper aus Mayen

Weiterlesen

von links nach rechts: Sven Gottschalck, Ulrich Stieber, Nick Falkner, Richard Lindner, Julius Knieps, Werner Kasel und Mario Falkner
83

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wie kann ehrenamtliches Engagement in Bad Neuenahr-Ahrweiler künftig noch besser unterstützt und vernetzt werden? Dieser Frage widmeten sich am Mittwochabend Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Vereine und Initiativen sowie ehrenamtlich Engagierte bei einer Informationsveranstaltung im Veedelstreff DomCafé. Auf Einladung der Stiftung Ahrtal informierten sie sich über die Pläne für das neue Ehrenamtszentrum im ehemaligen „Haus der Jugend“.

Von Richard Lindner aus Bad Neuenahr-Ahrweiler

Weiterlesen