Politik | 21.01.2022

MdB Rudolph freut sich, dass AWO-Bezirksverband Rheinland mit 30.000 Euro unterstützt wird

Kampf gegen Demenz

Dr. Thorsten Rudolph (SPD). Foto: photothek.net

Koblenz. Der AWO-Bezirksverband Rheinland e.V. wird vom Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend in den kommenden drei Jahren mit 30.000 Euro gefördert, um Menschen mit Demenz besser unterstützen zu können. Das teilte der Koblenzer SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Thorsten Rudolph mit. Die Mittel stammen aus dem im Rahmen der Nationalen Demenzstrategie aufgelegten Programm „Lokale Allianzen gegen Demenz“. „Ich freue mich sehr, dass der AWO-Bezirksverband für die dritte Förderwelle ausgewählt wurde. Das Geld können die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kampf gegen die Demenz gut gebrauchen“, so Rudolph. Das Geld soll im Förderzeitraum vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2024 dazu genutzt werden, um die regionale Netzwerkstruktur aus- und aufzubauen, heißt es aus dem Ministerium.

Etwa 1,6 Millionen Menschen leiden bundesweit an Demenz. Etwa zwei Drittel der Betroffenen leben in privaten Haushalten und sind auf die Unterstützung karitativer Institutionen wie der AWO angewiesen. Der Bezirksverband Rheinland leistet mit seinem Kompetenzzentrum Demenz im Koblenzer Seniorenzentrum in der Laubach oder den Beratungsstellen in Mainz, Koblenz und Idar-Oberstein wichtige präventive Arbeit und bietet sowohl Angehörigen als auch Erkrankten Hilfe.

Besonders wichtig findet Rudolph den vernetzenden Charakter des Förderprojektes: „Durch die Fördergelder soll unter anderem dazu beigetragen werden, dass die Netzwerkarbeit ausgebaut werden kann. So finden die vielen verschiedenen Akteure noch besser zusammen, damit Menschen mit Demenz gut geholfen werden kann.“ Pressemitteilung des

Büro von Dr. Thorsten Rudolph

Dr. Thorsten Rudolph (SPD). Foto: photothek.net Foto: photothek.net

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Kommentare
23.01.202211:57 Uhr
Gabriele Friedrich

Man sollte den Kindern schon in der Schule beibringen, was Demenz ( Gedächtnisverlust ) ist und auch generell die Gesundheit mehr in den Unterricht bringen. Derzeit sind nicht nur alte Menschen davon betroffen, sondern die Berufstätigen, die derart im Stress sind mit ihren IT- Berufen, das sich andere Dinge nicht mehr merken können. Das Gehrin ist das wertvollste, das wir haben. Es ist der Motor unseres Körpers und Lebens. Die paar Euro- was bewirken die schon ? Ärzte- und die irrsinnigen Kassenärztl. Vorgaben- die verhindern, das jedem Patienten die B-Werte gemessen werden. B12 und Folsäure sollte in die Standard-Blutuntersuchung hinein kommen. Die Menschen müssen lernen, wieder ordentlich zu leben zu essen, statt Fastfood/Pizza und Red Bull oder Cola. Aufwachen- das ist angesagt und den Handel boykottieren mit dem Fertigfraß ! Lebsmittel sind die Nahrung nicht nur des Magens ! Vitamine brauchen wir und gesunde Luft. Die Politik bietet uns hier nichts und baut und ruiniert weiter.

22.01.202203:20 Uhr
juergen mueller

30 000 Euro in drei Jahren - das sind 10 000 pro Jahr.
Besser als nichts.
Aber - Frage: WAS sind 10 000 Euro für die Arbeit einer Institution, deren Arbeit man nicht hoch genug bewerten kann?
Und Kampf gegen Demenz?
10 000 Euro jährlich. Ein Jahr hat 12 Monate, das macht genau 833,33 Euro pro Monat, ein beschämender Betrag, mit dem man WAS anfangen u. verbessern kann?
Herr Rudolph, SIE wissen, was Demenz ist u. welchen Anforderungen die Betreuung erkrankter Menschen Pflegekräfte (oder Familienangehörige) unterliegen?
Wenn ich mir verinnerliche, was Politiker kontinuierlich an Diätenerhöhung bekommen, steigt mir die Schamröte ins Gesicht.
Gut geholfen sieht für mich anders aus.
Die Selbsteinschätzung u. Selbstbefriedigung der Politik, die Steuergelder nach ihrem Gutdünken, sich selbst belobigend, verteilt, ist etwas, dem schon immer ein gewisses Geschmäckle
angehaftet hat.

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