SPD Swisttal - Ratsfrau Gisela Hein
Keine Fällung von Birken ohne Bürgerbeteiligung
Mit den Anwohnern der Birkenallee gemeinsames Gesamtkonzept erarbeiten
Swisttal. Die Gemeindeverwaltung soll auf die geplante Fällung der Birken innerhalb der Fußgängerwege der Heimerzheimer Birkenallee zunächst verzichten und die Anlieger/ innen der Birkenallee zu einer Anwohnerversammlung einladen, um gemeinsam mit ihnen ein Gesamtkonzept für die Birkenallee zu erarbeiten. Dies fordert SPD-Ratsfrau Gisela Hein namens ihrer Fraktion in einem Antrag zur Sitzung des Umweltausschusses. In der Antragsbegründung wird zunächst daran erinnert, dass die Bäume in der Birkenallee schon häufig Thema in verschiedenen Ausschüssen der Gemeinde gewesen seien, u.a. bereits 2004, wo für 5.000 Euro ein Gesamtkonzept erarbeitet worden war, das aber seinerzeit gekippt wurde, weil man vergessen hatte, die Bürger/ innen einzubeziehen. Angesichts der verschiedenen Interessenlagen könne nur mit ihnen eine dauerhafte Lösung gefunden werden. Unstrittig sei, dass für die Bürgersteige eine Barrierefreiheit erreicht werden sollte. Einige Anwohner/ innen fühlten sich von dem von Birken hinterlassenen vielen Laub und Staub belästigt, insbesondere, wenn sie nicht gepflegt werden. „Trotzdem sollten Bäume im Sinne des Umwelt- und Klimaschutzes nur in begründeten Ausnahmefällen und unter Maßgabe von Ersatzbepflanzungen gefällt werden. Zudem ist zu berücksichtigen, dass die Birken Namensgeber der Straße sind“, erklärte Tobias Leuning, SPD-Ratsherr. In Betracht zu ziehen sei auch eine Ersatzbepflanzung außerhalb der Gehwege, dann aber so, dass der Verkehr beruhigt werde, möglichst wenige Parkplätze wegfielen und für die AnwohnerInnen keine oder kaum Kosten entstünden. Möglicherweise könne für die Ersatzbepflanzung eine kleinere Birkenart gefunden werden, die weniger Dreck verursache, sodass auch dem Straßennamen Rechnung getragen würde.
Pressemitteilung
SPD Swisttal Ratsfraktion
