Politik | 13.10.2017, 16:45 Uhr

Bürgerinitiative begrüßt Ausstieg aus der Planung aufs Äußerst

Keine Windräder im Hinterwald!

Die schöne Aussicht auf die schon bestehenden 5 Windenergieanlagen.Privat
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Mayen. Bei der Stadtratsitzung am 27. September wurde der Ausstieg aus den Planungen des Windparks im Mayener Hinterwald beschlossen. Dies begrüßen wir als Bürgerinitiative aufs Äußerste!

Trotzdem muss angeführt werden, dass sich bei den jahrelangen Windenergieplanungen alle Parteien des Stadtrates und des Kürrenberger Gemeinderates nicht mit Ruhm bekleckert haben. Die Auswahl der Bedarfsfläche hätte nie auf einen Standort im Wald fallen dürfen.

In den Anfängen der Partei „Die Grünen“ haben sich deren Mitglieder an Bäume gefesselt, damit diese nicht gefällt werden. Aktuell sprechen sich nur die Grünen-Fraktionsvorsitzende Natascha Lentes und der „grüne OB“ Treis für die Fällung von rund 200 Bäumen aus, um regenerative Energie zu fördern. Für uns ist das ein Widerspruch in sich.

Bedenklich finden wir die schon investierten 125.000 Euro von Seiten der Stadt Mayen. Das wirft bei einem drohenden Haushalts-Verlust von 1,5 Millionen Euro kein gutes Bild auf die Bürgervertreter.

Die Aussage der Grünen-Fraktionsvorsitzenden, Natascha Lentes, dass es der Bürgerinitiative nur um die Optik gehe, können wir nur belächeln. Wenn sie sich die Mühe eines Besuchs des Stadtteils Kürrenberg machen würde, sähe sie die schöne Aussicht auf die schon bestehenden 5 Windenergieanlagen. Uns ging es immer nur um den Naturschutz, und wir haben immer betont, dass wir keine Gegner der Windenergie sind!

Die Bürgerinitiative bedankt sich bei allen Helfern und Bürgern, die durch ihre Unterschrift bei der Unterschriftenaktion, bei der Demo vor dem Rathaus oder durch persönliches Engagement unterstützt haben.

Wir hoffen, dass der im Jahr 2019 zu wählende Stadtrat mit mehr Bedacht und Fingerspitzengefühl über solch elementaren Entscheidungen berät.

Pressemitteilung der

Bürgerinitiative „keine

Windräder im Hinterwald“

Die schöne Aussicht auf die schon bestehenden 5 Windenergieanlagen.Foto: Privat

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