Bürgerinitiative begrüßt Ausstieg aus der Planung aufs Äußerst
Keine Windräder im Hinterwald!
Mayen. Bei der Stadtratsitzung am 27. September wurde der Ausstieg aus den Planungen des Windparks im Mayener Hinterwald beschlossen. Dies begrüßen wir als Bürgerinitiative aufs Äußerste!
Trotzdem muss angeführt werden, dass sich bei den jahrelangen Windenergieplanungen alle Parteien des Stadtrates und des Kürrenberger Gemeinderates nicht mit Ruhm bekleckert haben. Die Auswahl der Bedarfsfläche hätte nie auf einen Standort im Wald fallen dürfen.
In den Anfängen der Partei „Die Grünen“ haben sich deren Mitglieder an Bäume gefesselt, damit diese nicht gefällt werden. Aktuell sprechen sich nur die Grünen-Fraktionsvorsitzende Natascha Lentes und der „grüne OB“ Treis für die Fällung von rund 200 Bäumen aus, um regenerative Energie zu fördern. Für uns ist das ein Widerspruch in sich.
Bedenklich finden wir die schon investierten 125.000 Euro von Seiten der Stadt Mayen. Das wirft bei einem drohenden Haushalts-Verlust von 1,5 Millionen Euro kein gutes Bild auf die Bürgervertreter.
Die Aussage der Grünen-Fraktionsvorsitzenden, Natascha Lentes, dass es der Bürgerinitiative nur um die Optik gehe, können wir nur belächeln. Wenn sie sich die Mühe eines Besuchs des Stadtteils Kürrenberg machen würde, sähe sie die schöne Aussicht auf die schon bestehenden 5 Windenergieanlagen. Uns ging es immer nur um den Naturschutz, und wir haben immer betont, dass wir keine Gegner der Windenergie sind!
Die Bürgerinitiative bedankt sich bei allen Helfern und Bürgern, die durch ihre Unterschrift bei der Unterschriftenaktion, bei der Demo vor dem Rathaus oder durch persönliches Engagement unterstützt haben.
Wir hoffen, dass der im Jahr 2019 zu wählende Stadtrat mit mehr Bedacht und Fingerspitzengefühl über solch elementaren Entscheidungen berät.
Pressemitteilung der
Bürgerinitiative „keine
Windräder im Hinterwald“
Die schöne Aussicht auf die schon bestehenden 5 Windenergieanlagen.Foto: Privat
RegioMAGAZIN
Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.
- 30 Tage gratis
- Neue Ausgabe jeden Tag
- Für unterwegs gemacht
Im Bereich der Ramersbacher Straße wird gebaut:
Ahrweiler: Vollsperrung bis Sommer 2027
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die städtische Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft (AuEG) beginnt in der Ramersbacher Straße in Ahrweiler bald eine umfassende Kanalbaumaßnahme. Dabei werden der Regen- und Schmutzwasserkanal sowie Hausanschlüsse erneuert bzw. saniert.
Weiterlesen
Friedrich Merz erteilte der Finanzierung der Regenrückhaltebecken über den Wiederaufbaufonds eine Absage:
Rückhaltebecken-Finanzierung: Große Enttäuschung im Ahrtal
Kreis Ahrweiler. Bundeskanzler Friedrich Merz hat schriftlich auf den gemeinsamen Brief der Landkreise Euskirchen, Vulkaneifel und Ahrweiler zur Finanzierung der Hochwasserrückhaltebecken aus Mitteln des Aufbauhilfefonds (siehe gemeinsame Pressemeldung vom 17. Juni 2026) geantwortet. In seinem Antwortschreiben werden verschiedene Gründe angeführt, aus denen die vom den Kreisen vorgeschlagene Verwendung der Mittel des Wiederaufbaufonds aus Sicht des Bundes nicht möglich sei.
Weiterlesen
Die Übertragung erfolgt über Insekten - verstorbenes Pferd war infiziert
Shamonda-Virus breitet sich in Deutschland aus: Kreis Mayen-Koblenz betroffen
Kreis MYK. Das Shamonda-Virus (SHAV) hat sich in verschiedenen Regionen Deutschlands ausgebreitet und wurde auch im Landkreis Mayen-Koblenz bei Rindern nachgewiesen. Neben Rindern sind auch andere Tierarten wie Pferde, Schafe, Ziegen und Kameliden, darunter Lamas und Alpakas, empfänglich für das Virus, das durch Insekten übertragen wird. Aufgrund der aktuellen Situation informiert das Veterinäramt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz die Tierhalter und rät zu Schutzmaßnahmen.
Weiterlesen