Politik | 06.07.2016

Rattenbekämpfung in Swisttal

Köder werden in Kanalschächten ausgelegt

Nicole Danziger von der Gemeinde Swisttal mit Markus Jacob (l.) und Nico Pfeil, Mitarbeiter der Fachfirma.Gemeinde Swisttal

Swisttal-Heimerzheim. In einem zweijährigen Turnus werden Köder in den Kanalschächten ausgelegt, um eine Ausbreitung von Ratten präventiv zu verhindern. Im Juni und Juli erfolgt in der Gemeinde Swisttal die Rattenbekämpfung im Einzugsgebiet der Kläranlage Heimerzheim. Im nächsten Jahr wird die Rattenbekämpfung in den übrigen Swisttaler Orten durchgeführt, die zum Einzugsgebiet der Kläranlage Miel gehören. Das Spezialunternehmen „Allgemeine Schädlingsbekämpfung Georg“ aus Brühl wird insgesamt 580 Kanalschächte auf 42 Kanalkilometern in den Ortschaften Heimerzheim, Dünstekoven, Ollheim, Straßfeld und Mömerzheim mit Ködern belegen. Die Mitarbeiter der Fachfirma markieren danach die Kanaldeckel der Schächte für die spätere Nachkontrolle. Nach dem Auslegen der Köder erfolgt circa 20 Tage später die Nachkontrolle. Abgefressene Köder werden nachgelegt und Kadaver entfernt. Die Kosten für die Maßnahme betragen rund 16.000 Euro.

Keine Nahrungsreste über den Abfluss entsorgen

Ratten sind Allesfresser, die durch Fraß und Verschmutzung Schäden anrichten und als Überträger von Krankheitserregern ein gesundheitliches Risiko darstellen. Nahrungsreste sollten daher nicht im Kanal entsorgt werden; eine nachhaltige Dezimierung ist nur möglich, wenn es kein Nahrungsangebot gibt.

Pressemitteilung der

Gemeinde Swisttal

Nicole Danziger von der Gemeinde Swisttal mit Markus Jacob (l.) und Nico Pfeil, Mitarbeiter der Fachfirma.Foto: Gemeinde Swisttal

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