Politik | 16.12.2024

Landtagsabgeordneter Torsten Welling

Konsequenter Schutz der Bevölkerung vor Cannabis-Risiken gefordert

Die CDU-Gesundheitspolitiker fordern einen konsequenten Schutz der Bevölkerung vor Cannabis-Risiken.  Foto: privat

Ochtendung. Der CDU-Landtagsabgeordnete Torsten Welling, Mitglied des Gesundheitsausschusses im rheinland-pfälzischen Landtag, unterstützt die gemeinsame Stellungnahme der CDU/CSU-Gesundheitspolitiker im Bund und in den Ländern gegen die Legalisierung von Cannabis. „Die gesundheitlichen und gesellschaftlichen Risiken durch den steigenden Cannabiskonsum sind alarmierend. Eine Politik, die diese Entwicklung fördert, ist unverantwortlich“, so Welling.

Im Rahmen der jüngsten Tagung der gesundheitspolitischen Sprecher, an der Welling als Vertreter für Rheinland-Pfalz teilnahm, wurden die gravierenden Folgen der Cannabis-Legalisierung deutlich herausgearbeitet. Wissenschaftliche Studien belegen, dass vor allem junge Menschen und vulnerable Gruppen durch den Konsum erhebliche Schäden für die psychische und physische Gesundheit erleiden. „Das Konsum-Cannabisgesetz ist ein gefährliches Experiment auf dem Rücken der Gesundheit unserer Gesellschaft“, betont Welling.

Die von der Ampel-Koalition angekündigten Ziele – Eindämmung des Schwarzmarktes, Reduzierung des Konsums und Begrenzung der organisierten Kriminalität – sind laut Welling gescheitert. „Die Realität zeigt genau das Gegenteil: Der Schwarzmarkt floriert, die Nachfrage steigt, und Kriminelle profitieren massiv. Wir dürfen diese Entwicklung nicht hinnehmen.“

Welling fordert, das Konsum-Cannabisgesetz unverzüglich außer Kraft zu setzen und stattdessen den Fokus auf Prävention und den Schutz der Jugend zu legen. „Die CDU steht für eine Politik, die die Gesundheit der Menschen und die Sicherheit der Gesellschaft in den Vordergrund stellt“, so Welling abschließend.

Pressemitteilung

Büro Torsten Welling MdL

Die CDU-Gesundheitspolitiker fordern einen konsequenten Schutz der Bevölkerung vor Cannabis-Risiken. Foto: privat

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Kommentare
18.12.202412:26 Uhr
Anonym

Ich gehöre zu den wenigen, die tatsächlich erst nach der Legalisierung mit dem Konsum von Cannabis angefangen, den Markt (nicht den Schwarzmarkt!) also tatsächlich vergrößert haben, beziehe es aber ausschließlich aus der Apotheke und habe auch gute Gründe dafür. Weshalb habe ich vorher verzichtet? Weil es mir wichtig ist, mich an Gesetze zu halten, sogar wenn diese mir schaden, weil ich viel zu verlieren habe, weil ich nicht mit Dealern in Kontakt kommen wollte, weil ich mich unter Kontrolle habe und damit auch absolut nicht suchtgefährdet bin. Seit April verdampfe ich zuhause allein etwa alle zwei Wochen eine kleine Menge, was mein Leben sehr viel leichter macht. Die Menschen, die wirklich vor sich selbst geschützt werden müssten, hält ein Verbot auch nicht ab, also lasst mich in Ruhe, Leute.

16.12.202416:13 Uhr
Peter Zwegat

lol

16.12.202409:59 Uhr
Ralf Blandowski

Mit Verlaub, aber das ist völlig übertrieben.

Als erstes stellt sich die Frage, warum beim Thema Alkohol auf einmal alles was für Cannabis zählt außer Kraft gesetzt wird?

Schutz der Jugend und der Bevölkerung sollte durch massive Verringerung des Konsum von Alkohol mit seinen knapp 70 000 Drogentoten pro Jahr gefordert werden.
ALkohol ist definitiv schlimmer als Cannabis, wobei Cannabis auch nicht in Gänze harmlos ist. Für Kinder und Jugendliche sollte der Konsum von jeglichen Drogen unterlassen werden.

Bezüglich EIndämmung des Schwarzmarkt:
Es gibt mittlerweile sehr viele Menschen die anbauen oder zum Doktor gehen. EIne Verringerung des Schwarzmarkt ist somit definitiv vorhanden.

Die CDU ist hier völlig konzeptionslos und möchte das Monopol wieder zu 100% bei den Dealern sehen! Eine Studie brachte erst unlängst zu Tage, dass 80% der Cannabisproben auf dem Schwarzmarkt verseucht und gestreckt sind!

Die CDU schädigt mit einem Verbot massiv die Gesundheit von Millionen Menschen!

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